TSV Jona 2 - FB Embrach 2 3:1 (11:8/6:11/12:10/11:9)
TSV Jona 2 - SATUS Dietikon 3:1 (11:7/11:7/9:11/11:5)


Bei der im Grünfeld durchgeführten Heimrunde liessen sich die NLB-Damen nicht von den garstigen Verhältnissen beeinflussen und errangen zwei wichtige Siege.

Mit zwei 3:1 Erfolgen gegen das Reserveteam von Embrach sowie die Dietikoner Damenmannschaft verteidigten die Jonerinnen ohne ihre verletzte Angreiferin Andrina Näf den zweiten Tabellenplatz.
 

Bessere Defensive entscheidet
Die Auftaktpartie gegen die Damen aus Embrach war von Beginn an geprägt durch die druckvolle Spielweise der beiden Servicespielerinnen. Sie fanden immer wieder Lücken in den Defensivreihen, sodass sich bis Mitte des ersten Satzes ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Langsam konnten sich die Jonerinnen auf die Bedingungen einstellen und einen Vorsprung von drei Punkten herausspielen, welcher letztendlich die 1:0 Satzführung bedeutete. Im folgenden Spielabschnitt schlichen sich vermehrt Eigenfehler in das Spiel von Jona ein und so musste man diesen Satz den Zürcherinnen überlassen. Zum Auftakt des dritten Satzes legten die St. Gallerinnen gleich zwei Bälle vor und konnte diesen Vorsprung lange halten. Embrach vermochte nochmals zum 9:9 auszugleichen, das bessere Ende behielten jedoch die Jonerinnen. Auch der nächste Abschnitt verlief äusserst ausgeglichen, doch der TSV Jona liess aber nichts mehr anbrennen und brachte die Punkte ins Trockene.


Steigerung im richtigen Moment
Auch in ihrem zweiten Spiel trafen die Gastgeberinnen auf ein Team aus dem Kanton Zürich, denn mit Dietikon stand der letztjährige Aufsteiger auf dem Platz. Auf Grund der weiterhin feuchten Bodenverhältnisse blieb der Match bis 5:5 ausgeglichen, bis Jona sich steigern konnte und den verdienten Satzgewinn realisierte. Ein ähnliches Bild zeichnete sich auch im zweiten Abschnitt ab, denn das Heimteam steigerte sich nach Satzhälfte erneut und ging mit 2:0 in Satzführung. Mit diesem beruhigenden Vorsprung im Rücken schlichen sich nun einige individuelle Fehler in das Spiel der St. Gallerinnen, welche Dietikon prompt zur Verkürzung des Satzrückstandes nutzte. Klärende Worte von Coach Sergio Colombi brachte Jona im vierten Spielabschnitt wieder auf die Siegesstrasse und somit konnte der nächste Erfolg erspielt werden.


Im Einsatz standen
Annika Huber, Corinne Kilchenmann, Ramona Kropf, Simona Kropf, Ursula Mahler, Jacqueline Merk, Andrina Näf (verletzt), Katja Winiger