TSV Jona 2 - TV Kirchberg 3:2 (9:11/12:14/11:6/11:7/11:6)
TSV Jona 2 - FG Rickenbach-Wilen 3:0 (11:3/11:8/11:3)
TSV Jona 2 - SVD Diepoldsau 1:3 (7:11/3:11/11:8/3:11)


Das weibliche NLB-Team aus Jona eröffnete die neue Saison mit zwei Siegen und eine Niederlage.

Zum Meisterschaftsstart erwartete Jona in Deitingen ein happiges Programm, da man mit dem TV Kirchberg und dem SVD Diepoldsau gleich zwei Medaillenanwärtern auf dem Platz gegenüberstand.
 

Nach harzigem Start den Sieg erkämpft
Gleich zu Beginn trafen die Jonerinnen auf die Bernerinnen aus Kirchberg. Es sollte wie so oft ein  hart umkämpftes Spiel werden. Auf dem noch feuchten Terrain fanden beide Servicespielerinnen immer wieder Lücken und setzten die Abwehrreihen enorm unter Druck. Der TSV Jona lag in den Sätzen eins und zwei jeweils in Führung, brachte sich aber zum Ende selbst unnötig in Bedrängnis, wodurch man beide Abschnitte verlor. Das Team von Trainer Sergio Colombi fand nun jedoch immer besser ins Spiel, minimierte die Eigenfehlerquote und zwang in der Folge Kirchberg zu Fehlern. Die Gegnerinnen fanden kein Gegenmittel mehr und mussten die Sätze drei bis fünf den St. Gallerinnen überlassen.


RiWi kein Prüfstein
In der zweiten Partie des Tages traf man auf die Damen des FG Rickenbach-Wilen. Die Thurgauerinnen bereiteten dem TSV Jona keine nennenswerte Probleme, da man auf allen Positionen über mehr Qualität besass. Rickenbach-Wilen war klar schwächer und konnte einzig im mittleren Abschnitt von Joner Eigenfehlern profitieren, ansonsten wäre das Resultat noch deutlicher ausgefallen.
 

Dem Favorit klar unterlegen
Im dritten Match traf Jona auf den SVD Diepoldsau. Die Rheintalerinnen verstärkten sich auf diese Saison hin mit einer ehemaligen deutschen Nationalspielerin im Angriff und gelten deshalb als Favorit auf den Staffelsieg. Der TSV Jona lief fast von Anfang an einem Rückstand hinterher und vermochte nicht zu reagieren. Noch deutlicher viel das Verdikt im zweiten Satz aus, da man nie zum eigenen Spiel fand und förmlich an die Wand gespielt wurde. Auch im Folgenden dritten Abschnitt lagen die Jonerinnen zurück, doch das junge Team gab sich noch nicht geschlagen. Mit ruhigem Aufbau und geschickt gespielten Bällen brachten sie den Gegner in Verlegenheit und verbuchten diesen Satz auf ihrem Konto. Allerdings vermochte Diepoldsau in der Folge das Spielgeschehen wieder an sich zu reissen und liess Jona keine Chance mehr.


Im Einsatz standen
Annika Huber, Corinne Kilchenmann, Ramona Kropf, Simona Kropf, Ursula Mahler (verletzt), Jacqueline Merk, Andrina Näf, Katja Winiger