TSV Jona 2 - TV Rebstein 1:3 (8:11/7:11/13:11/8:11)
TSV Jona 2 - FBV Ettenhausen 2 3:0 (11:7/11:7/11:2)


Obwohl Jona den Traum der NLB-Titelverteidigung nicht realisieren konnte, darf man Stolz auf die gezeigten Leistungen und die gewonnene Bronzemedaille sein.

Als ungeschlagener Qualifikationssieger, Titelverteidiger und somit als Favorit auf die goldene Auszeichnung reisten die Jonerinnen um Coach Sergio Colombi nach Embrach zur Finalrunde. Diese Hoffnungen zerschlugen sich dann leider schon im Halfinale, welches gegen Rebstein 1:3 verloren ging. Das Spiel um Platz 3 gegen Ettenhausen war dann wieder eine klare Angelegenheit zugunsten der Jonerinnen.
 

Verletzungspech hoch zwei
Basierend auf dem eigenen hohen Erwartungsdruck startete man nervös ins Halbfinale gegen den TV Rebstein. Es entwickelte sich ein äusserst knappes und spannendes Spiel, als Angreiferin Andrina Näf bei einem Rettungsversuch unglücklich in den Pfosten fiel und sich am Rücken verletzte. Dies versetzte Jona einen argen Dämpfer, man fing sich jedoch wieder auf und kämpfte weiter. Da schlug das Verletzungspech ein weiteres mal zu und zwang Zuspielerin Jaqueline Merk zu einer Pause. Die in die Bresche springenden Youngster erfüllten die Erwartungen aber tadellos. Jona musste zwar die ersten beiden Sätze abgeben, konnte dann jedoch den dritten für sich entscheiden. Das gab Auftrieb und so startete man fulminant in den vierten Spielabschnitt. Rebsteins Angreiferin setzte jedoch  die Abwehr des TSV Jona weiter unter Druck, fand die Löcher und zwang die St. Gallerinnen öfters zu Fehlern. Trotz heftiger Gegenwehr musste man sich den Rheintalerinnen geschlagen geben und den Traum vom Titel begraben.


Dominanz im Spiel um Platz 3
Im Spiel um Bronze traf Jona auf das Reserveteam aus Ettenhausen und diese Medaille wollte man sich unbedingt sichern. Konzentriert und ruhig spielte das Team auf, lag zwischendurch mit fünf Bällen in Front und brachte den Satz sicher nach Hause. Im folgenden Abschnitt versuchte man mit einer anderen Aufstellung zu spielen, doch dieses Vorhaben musste bald wieder geändert werden, da man schnell mit 0:5 im Rückstand lag. Die St. Gallerinnnen unter der Regie von Trainer Sergio Colombi stellten wieder um und konnten sich über ein 5:7 zu einem 11:7 Satzgewinn durchkämpfen. Nun war der Widerstand des Gegners, der nicht seinen besten Tag einzog, gebrochen und so war der letzte Satz eine klare Sache. Damit beendet man auch diese Saison in der Nationalliga B auf einem Podestplatz.


Im Einsatz standen
Corinne Kilchenmann, Ramona Kropf, Simona Kropf, Ursula Mahler, Jacqueline Merk, Andrina Näf, Katja Winiger