Vorrunde:  
TSV Jona - Ahlhorner SV (GER) 3:0 (11:3/11:8/11:8)
TSV Jona - FSC Wels 08 (AUT) 3:2 (8:11/11:6/6:11/11:8/11:5)
TSV Jona - Sportunion Arnreit (AUT) 1:3 (11:4/9:11/5:11/8:11)
   
Halbfinale und Finale:  
TSV Jona - Askö Linz-Urfahr (AUT) 3:0 (11:7/11:5/12:10)
TSV Jona - TSV Dennach (GER) 1:3 (7:11/12:10/5:11/1:11)


Die Joner Damen gewinnen beim Europapokal in Dennach nach einer überzeugenden Leistung erstmalig in der Vereinsgeschichte eine internationale Medaille..

Nach dem deutlichen 3:0-Erfolg im Halbfinale gegen den aktuellen österreichischen Staatsmeister Askö Linz-Urfahr (AUT) kannte der Jubel bei den Joner Spielerinnen keine Grenzen mehr. Nach mehreren erfolglosen Anläufen gelang es der Mannschaft von Trainer Martin Stoob endlich den lang ersehnten Medaillengewinn bei einer internationalen Veranstaltung zu realisieren. Obwohl man sich im Finale dem ausrichtenden TSV Dennach, welcher sich nach dem kontinentalen Hallentitel nun auch den Feld-Europapokal sichern konnte, geschlagen geben musste, kehrt das Joner Damen-Fanionteam äusserst zufrieden aus dem Schwarzwald heim.

Frühzeitig den Gruppensieg sichergestellt
In den Gruppenspielen vom Samstag spielten die Frauen des TVS Jona in einer Gruppe mit Ahlhorn, Wels und Arnreit. Mit einer kompakten Teamleistung konnte Jona die Deutschen aus Ahlhorn überraschend klar mit 3:0-Sätzzen bezwingen und somit den Grundstein für einen erfolgreichen weiteren Verlauf des Europapokals legen. Gegen Wels, immerhin neuer österreichischer Vize-Staatsmeister, kamen die Jonerinnen zunächst nicht wie gewünscht in die Partie und gerieten mit 1:2-Sätzen in Rückstand. Die Schweizerinnen kämpften sich aber zurück und glichen nach Sätzen aus. Im fünften Durchgang gelang es dem TSV Jona frühzeitig die Oberhand zu gewinnen und auf Grund eines 11:5-Satzerfolges diese so wichtige Partie mit 3:2-Sätzen für sich zu entscheiden. Nach diesen beiden Siegen stand bereits frühzeitig fest, dass sich Jona unabhängig vom Verlauf den noch ausstehenden Partie gegen Titelverteidiger Arnreit bereits als Gruppensieger für das Halbfinale qualifizieren konnte. Nach dem souveränen Gewinn des ersten Satzes mussten die Jonerinnen nach harten Kampf den zweiten Abschnitt mit 9:11 den Arnreiterinnen zugestehen. Um Kräfte für den wichtigen Finaltag zu schonen, leistete sich Jona den Luxus im weiteren Spielverlauf einen Gang zurück zu schalten und stellte zudem auf mehreren Positionen um. Die resultierende 1:3-Niederlage hatte letztendlich keine Auswirkungen auf das Gruppen-Klassement.

Jonerinnen mit verdientem Finaleinzug
Im Halbfinale trafen die Ostschweizerinnen auf den Zweiten der anderen Vorrundengruppen, den Askö Linz-Urfahr (AUT), welcher eine Woche zuvor auf souveräne Art und Weise den nationalen Titel gewinnen konnte. Auf allen Positionen überzeugend agierend spielten sich die Joner in einen wahren Rausch und konnten die ersten beiden Abschnitte relativ sicher mit 11:7 und 11:5 für sich entscheiden. Im dritten Satz stemmten sich die Linzerinnen noch einmal vehement gegen die drohende Niederlage, doch der TSV Jona hatte an diesem Tag auch das notwendige Glück auf seiner Seite und konnte dank den 12:10-Satzerfolges den mehr als verdienten erstmaligen Finaleinzug bei einem internationalen Wettkampf realisieren. „Meine Mannschaft hat das Wochenende sensationell gespielt und in den wichtigen Phasen nahezu das Optimum abrufen können. Im Finale gegen ein äusserst starkes Dennach konnten wir bis zum 1:1-Satzausgleich mithalten, doch danach war einfach die Luft etwas draussen und wir konnten dem neuen Titelträger nichts mehr entgegensetzen“, blickt Trainer Martin Stoob zusammenfassend auf die 1:3-Niederlage im Finale zurück. Dennoch sei man mit dem Erreichen mehr als zufrieden, denn das angestrebte Saisonziel einer internationalen Medaille konnte mit Silber erreicht werden, zumal sich die Mannschaft damit auch für die seit Jahren konstante Leistung zusätzlich belohnen konnte. Jona sei nun das zweitbeste Team Europas – ein Erfolg welcher durch jahrelange, intensive Aufbauarbeit im Verein errungen werden konnte.
 

Im Einsatz stehen
Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger