TSV Jona - STV Schlieren 3:0 (15:13/11:5/11:3)
TSV Jona - FG Neuendorf-Deitingen 3:0 (11:5/11:6/11:2)


Die NLA-Faustballerinnen beeindruckten bei der zweiten Runde nach anfänglichen Schwierigkeiten mit einem äusserst abgeklärten sowie souveränen Auftritt.

Auf der Partie gegen das Heimteam aus Schlieren lag auf Seiten des TSV Jona der ganze Fokus dieser zweiten NLA-Runde. Mit einem klaren Erfolg wollte die Mannschaft von Trainer Martin Stoob einen weiteren Konkurrenten im Kampf um die Spitzenplätze zurückbinden. Dieses Vorhaben konnte von den Jonerinnen äusserst erfolgreich umgesetzt werden, zumal auch gegen Aufsteiger Neuendorf-Deitingen ein klarer 3:0-Erfolg realisiert werden konnte. Kurz vor Abschluss der Hinrunde steht der Titelverteidiger weiterhin ohne Satzverlust an der Tabellenspitze.

Beeindruckendes Auftreten nach Startschwierigkeiten
Bei besten äusserlichen Bedingungen kam es zum Match zwischen Jona und dem ausrichtenden STV Schlieren, welcher etwas besser in die Partie startete und die Jonerinnen deshalb mit zwei Bällen in Rückstand geriet. Allerdings konnten die St. Gallerinnen darauf reagieren und hatten nach einer Aufholjagd beim Stand von 10:7 die ersten Satzbälle. Schlieren bäumte sich jedoch noch einmal auf und erkämpfte sich den verdienten 10:10-Ausgleich. In der Satzverlängerung erwies sich der TSV Jona als nervenstärker und sicherte sich mit 15:13 die Satzführung. Dank dieses Erfolges gelang es dem Favoriten in den beiden darauffolgenden Spielabschnitten befreiter aufzuspielen und das Spieldiktat an sich zu reissen. Äusserst souverän verwaltete Jona seinen Vorsprung und die Zürcher Konkurrenz wusste der druckvollen und fehlerfreien Joner Spielweise nichts mehr entgegenzusetzen. Mit den beiden abschliessenden Satzgewinnen von 11:5 und 11:3 liess man keine Zweifel mehr aufkommen.

Aufsteiger kein Hindernis für den Meister
Direkt im Anschluss trafen die Jonerinnen auf Aufsteiger Neuendorf-Deitingen. Die junge Spielgemeinschaft aus dem Solothurn steht vor einer herausfordernden Saison in der höchsten Schweizer Spielklasse und musste am ersten Spieltag bereits Lehrgeld zahlen. Auch das routinierte Jona erwies sich letztendlich als zu stark und die Titelverteidigerinnen spielten ihre ganze Klasse aus. Das Team setzte sich schlussendlich sehr souverän in drei Sätzen mit 11:5, 11:6 und 11:2 durch, weshalb man auch weiterhin als ungeschlagener Leader die diesjährige Qualifikation anführt.


Im Einsatz standen
Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger (abwesend)