TSV Jona - STV Oberentfelden-Amsteg 1:3 (5:11/11:6/5:11/7:11)
TSV Jona - FBR Embrach 1:3 (6:11/11:8/11:13/6:11)


Das Final-Event am vergangenen Wochenende endete für das Damen-NLA-Team mit einem wenig  zufriedenstellenden vierten Schlussrang.

Wie bereits im Vorfeld angenommen standen die Jonerinnen bei den Schweizer Meisterschaften vor einer schwierigen Aufgabe. Leider gelang es allen Mannschaftsteilen nicht beim Final-Event das Leistungsoptimum abzurufen, welches jedoch für den Gewinn einer Medaille notwendig gewesen wäre. „Mit Oberentfelden-Amsteg hat sich letztendlich auch auf Grund der Saisonverlaufs die richtige Mannschaft verdientermassen den Meistertitel gesichert  und im Vergleich zu den beiden Zürcher Teilnehmern fehlte uns dieses Mal leider die notwendige Abgeklärtheit. Meine Mannschaft konnte leider wie bereits über die gesamte Saison hinweg nicht ihr komplettes Potential über einen konstanten und längeren Zeitraum abrufen.“, fasste Trainer Martin Stoob die Geschehnisse sowie den Winter knapp und sachlich zusammen. Zwar ist der verpasste Medaillengewinn mit Hinblick auf die letzten Saisons für das erfolgsverwöhnte Team eine gewisse Enttäuschung, dennoch sollte man die richtigen Schlussfolgerungen aus dieser schwierigen Spielzeit ziehen um gestärkt im Sommer an die nationale Spitze zurückzukehren.
 

Im Halbfinale ohne realistische Chance
Gegen den Qualifikationssieger aus Oberentfelden-Amsteg gingen die Jonerinnen als Aussenseiter in das Halbfinale und es offenbarte sich frühzeitig, dass die personellen Absenzen  sowie die daraus bedingten ständigen taktischen Umstellungen an diesem Tag gegen diesen spielstarken Gegner nicht kompensiert werden können. Zudem konnte ein Grossteil der Leistungsträger nicht seine Bestleistung abrufen, wobei dies die Grundvoraussetzung für eine allfällige Überraschung gewesen wäre. Einzig im zweiten Satz gelang es den Jonerinnen über einen längeren Zeitraum konstant und fehlerfrei Offensivdruck auf den Kontrahenten auszuüben, was schlussendlich auch bedingt durch gegnerische Eigenfehler zum zwischenzeitlichen Satzausgleich führte. Ungeachtet dieses kurzen Strohfeuers konnte der spätere Schweizer Meister die Partie kontrollieren und Jona musste sich mit 1:3-Sätzen geschlagen geben.
 

Mögliche Medaille aus der Hand gegeben
Nachdem man erstmals seit knapp drei Jahren die Finalteilnahme verpasste, musste sich der TSV Jona am Sonntag um Kampf um die Bronzemedaille dem widererstarkten Team aus Embrach stellen. Die Zürcherinnen können seit dieser Saison wieder auf ihr Hauptangreiferin zurückgreifen und schaffte dadurch die Rückkehr in die nationale Spitze. Im Spiel um den dritten Schlussrang erwies sich Embrach als die erfolgshungrigere Mannschaft und bestimmte von Beginn an den Spielverlauf. Dank einer cleveren und taktischen Spielweise zog man Jona frühzeitig den Zahn und konnte dadurch relativ souverän die Partie für sich entscheiden. Der entthronte Vizemeister verpasste es sich im dritten Abschnitt für die geleistete Aufholjagd mit der Satzführung zu belohnen, wodurch die Moral der Jonerinnen endgültig gebrochen schien. Zwar kämpfte die Mannschaft bis zu Schluss, jedoch die endgültige Überzeugung schien nicht mehr vorhanden. Somit musste sich Jona diese Saison mit dem undankbaren vierten Rang begnügen.


Im Einsatz standen
Tina Baumann, Natalie Berchtold, Tamara Kuster, Nicole Münzing, Renée Saethre (nur Sonntag), Daniela Späni (nur Samstag), Janine Stoob (abwesend), Celina Traxler, Katja Winiger (abwesend)