TSV Jona - SVD Diepoldsau 3:0 (11:5/11:9/11:8)
TSV Jona - FB Embrach 1:3 (8:11/5:11/11:7/6:11)


Die Damenmannschaft des TSV Jona starten mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage gegen etablierte Konkurrenten in die neue NLA-Hallensaison.

Unter den gegebenen Voraussetzungen zeigte sich Trainer Martin Stoob in der Nachbetrachtung der ersten Runde zwar nicht gänzlich zufrieden, obwohl er das Ergebnis sehr sachlich einzuordnen wusste. „Die Mannschaft ist momentan in einer Findungsphase und es war klar ersichtlich, dass die Abstimmung noch gefunden werden muss“, so der Damen-Coach. Mit Hinblick auf das Final-Event sei vor allem der Erfolg gegen Diepoldsau äusserst wichtig gewesen, doch bezüglich der spielerischen Leistung gäbe es noch einiges an Verbesserungspotential. Dennoch zeigten gute Ansätze, dass die Umstellung auf Youngster Renée Saethre, welche die verletzungsbedingt Abwesenheit der etatmässigen Zuspielerin Natalie Berchtold kompensieren soll, auf dem richtigen Weg ist.
 

Erfolg dank grösserer Routine
Anders als erwartet erwies sich der Start in die neue Saison gegen die Rheintalerinnen des SVD Diepoldsau als relativ souveräne Angelegenheit für die Jonerinnen. Obwohl Diepoldsau in allen drei Sätzen gegenzuhalten vermochte, offenbarte sich in den entscheidenden Phasen des Spiels die grössere Routine und Abgeklärtheit des TSV Jona. Einige Szenen haben jedoch aufgezeigt, dass mit diesem Gegner zukünftig verstärkt gerechnet werden muss. Auch wenn anfangs Saison die notwendige spielerische Konstanz noch nicht wie gewünscht vorhanden ist, offenbarte der Spielverlauf, dass Jona trotz des relativ dünnen Kaders auch weiterhin in der Lage ist den Verlauf einer Partie zu bestimmen. Dank des klaren 3:0-Erfolges konnte man einen direkten Konkurrenten im Kampf um die vorderen Tabellenränge bereits zu Beginn zurückbinden.
 

Zahlreiche Eigenfehler führen zur Niederlage
In der zweiten Tagespartie musste Jona gegen Embrach antreten und wie schon im ersten Match agierte man mit viel Risiko im Angriff. Leider ging diese Rechnung dieses Mal nicht auf und es unterliefen den St. Gallerinnen zu viele unnötige Eigenfehler. Das routinierte Team aus Embrach, welches wieder voll auf die Dienste seiner Hauptangreiferin zählen kann, wusste diese Gelegenheit zu nutzen und erspielte sich relativ ungefährdet zwei Satzerfolge. Im dritten Abschnitt gelang es dem TSV Jona konzentrierter zu agieren, wodurch die Zürcherinnen ihrerseits unter Druck gerieten. Doch der folgerichtige Satzgewinn blieb ein kurzes Strohfeuer, denn im letzten Satz dominierte wieder Embrachs Irene Rohner das Spielgeschehen und brachte Jona damit eine 1:3-Niederlage bei.


Im Einsatz standen
Tina Baumann, Natalie Berchtold (verletzt), Nicole Münzing, Renée Saethre, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger