TSV Jona - STV Oberentfelden-Amsteg 3:0 (11:9/11:9/11:5)


Am vergangenen Wochenende konnte das Damen-NLA-Team in Diepoldsau auf souveräne Art und Weise erstmalig seinen nationalen Titel verteidigen.

Der Vereinsführung des TSV Jona war perfekt auf eine allfällige Titelverteidigung der Damen vorbereitet und überraschte die Mannschaft mit Meister-Shirts, da dieser Titelgewinn den insgesamt 50. Schweizer Meistertitel in der Vereinsgeschichte darstellte. In äusserst überzeugender Manier marschierte die Mannschaft von Trainer Martin Stoob durch die gesamte Saison und wahrte auch am Final-Event beim Kampf um die Goldmedaille seine Ungeschlagenheit.
 

Erneut Gold für ungeschlagene Jonerinnen
Dank des überzeugenden Auftritts während der NLA-Qualifikation waren die Jonerinnen bereits fix für das Finale qualifiziert und mussten sich am Samstag nicht über das Halbfinale qualifizieren. Oberentfelden-Amsteg konnte sich in eben dieser Partie gegen Hallenmeister Schlieren ungefährdet mit 3:0 durchsetzen und somit kam es zur Neuauflage des Finalspiels aus der vergangenen Feldsaison. Damals setzte sich Jona in einer dramatischen Partie mit 3:2 durch und sicherte sich den ersten Feldmeistertitel. In diesem Jahr waren die Vorzeichen ähnlich wie ein Jahr zuvor und der TSV Jona von allen Seiten als hoher Favorit angesehen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bestimmten die St. Gallerinnen den weiteren Spielverlauf und konnten immer besser ihr druckvolles Angriffsspiel aufziehen, sodass Oberentfelden-Amsteg ständig unter Druck geriet und phasenweise nur noch verteidigen konnte. Die auf einer hohen Ballsicherheit in der Annahme basierende Spielanlage führte dazu, dass Jona nahezu jeden Angriff mit einem direkten Zuspiel lancieren und somit die beiden Angreifern ideal in Szene setzen konnte. Nachdem Oberentfelden-Amsteg in den ersten beiden Sätzen noch gegenhalten konnte und den Jonerinnen nur zwei knappe 11:9-Satzerfolge zugestand, war dieser Widerstand im entscheidenden dritten Spielanschnitt gebrochen. Mit einer beruhigenden 2:0-Satzführung im Rücken dominierte der Titelverteidiger die Partie nun nach Belieben und sicherte sich mit einem deutlichen 11:5 den erneuten Titelgewinn in der Nationalliga A. Die Frauen können auf eine sehr gute Saison zurückblicken und haben ihre hoch gesteckten Saisonziele mit der nationalen Titelverteidigung vollumfänglich erreicht. „Wir wollten unseren Titel aus dem Vorjahr unbedingt verteidigen und dabei auch unser ganzes spielerisches Potential aufzeigen “, so Trainer Martin Stoob kurz nach dem neuerlichen Finalerfolg. Der Gewinn der diesjährigen Goldmedaille bedeutete den insgesamt dritten Meistertitel (1x Halle und 2x Feld) für die Mannschaft in den letzten zwei Jahren. Dank des Meistertitels ist man zudem erneut zur Teilnahme am Damen-Europokal im nächsten Jahr berechtigt.


Im Einsatz standen
Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Renée Saethre, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger