TSV Jona - FB Embrach 3:1 (11:8/8:11/11:7/11:6)
TSV Jona - STV Oberentfelden-Amsteg 3:1 (7:11/11:5/11:7/11:4)


Mit zwei 3:1-Erfolgen sichern sich die Joner Faustballerinnen im heimischen Grünfeld auf dem Feld zum dritten Mal in Folge ersten Rang in der NLA-Qualifikation.

Nach der von internationalen Terminen bestimmten Sommerpause bestritt Jona seinen letzten NLA-Spieltag in der diesjährigen Qualifikation. Trotz einigen kleineren Schwierigkeiten konnte der TSV Jona seine spielerischen Vorteile in die Waagschale legen und man sicherte sich ohne Saisonniederlage den Qualifikationssieg und konnte somit den neuerlichen direkten Final-Einzug realisieren. Damit haben die Damen von Trainer Martin Stoob auf nationaler Ebene ihr erstes Etappenziel auf dem Weg zum erklärten Saisonziel, die erstmalige Titelverteidigung auf dem Feld, erreicht. Nun gilt es in den kommenden Wochen die Form aufzubauen bzw. zu wahren um im letzten Saisonspiel, das Finale um die Schweizer Meisterschaft, ebenfalls erfolgreich gestalten zu können.
 

Unsicherheiten in der Defensive ohne gravierende Auswirkungen
Zum Auftakt empfing der TSV Jona das routinierte Team aus Embrach, welches erstmals in dieser Saison sowohl auf seine etatmässige Angreiferin und Zuspielerin zurückgreifen konnte. Bei noch nassen Bodenbedingungen entwickelte sich kein wirklicher Spielfluss, denn beide Angriffsreihen wussten häufig direkt mit dem Service zu punkten. Dennoch gelang es den favorisierten Jonerinnen den ersten Abschnitt knapp für sich zu entscheiden. Im zweiten Satz gestaltete sich ein nahezu ähnlicher Spielverlauf, dieses Mal jedoch mit einem besseren Ende für die Zürcherinnen. Auch in den Sätzen drei und vier vermochten die Jonerinnen spielerisch nicht gänzlich zu überzeugen, schafften es jedoch in den entscheidenden Phasen immer wieder etwas zuzulegen und sicherten sich mit 11:7 und 11:6 den schlussendlich verdienten 3:1-Satzerfolg gegen FB Embrach.
 

Souveräner Sieg im Spitzenkampf trotz Startschwierigkeiten
Im letzten Spiel der diesjährigen NLA-Qualifikation lautete der Gegner mit Oberentfelden-Amsteg genau gleich wie in der ersten Partie zum Saisonauftakt. Damals setzte sich der TSV Jona mit 3:1 gegen die Aargauerinnen durch und auch dieses Mal wollte man aus Joner Sicht die Oberhand behalten. Allerdings missriet der Start in den Match, denn Unkonzentriertheiten führten dazu, dass Oberentfelden-Amsteg mit 7:11 den ersten Satz für sich entscheiden konnte. Nach mahnenden Worten vom Coaching-Team besonnen sich die St. Gallerinnen auf ihre Stärken und agierten nun wieder konstanter und vorallem druckvoller. Die Konkurrenz vermochte in den darauffolgenden drei Spielabschnitten nur noch vereinzelt zu punkten und profitierte wenn überhaupt von Joner Eigenfehlern. Dennoch lautete letztendlich das klare Verdikt mit 11:5, 11:7 und 11:4 zu Gunsten des Titelverteidigers, der dadurch in dieser Saison national weiterhin ungeschlagen bleibt.


Im Einsatz standen
Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Renée Saethre (in NLB eingesetzt), Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger