TSV Jona - SVD Diepoldsau 3:1 (11:6/11:3/9:11/11:4)
TSV Jona - STV Schlieren 3:1 (9:11/11:9/11:2/11:7)


Auch an der vorletzten NLA-Runde können die Jonerinnen ihre weisse Weste wahren und bezwingen beide Herausforderer letztendlich souverän.

Die von Trainer Martin Stoob geforderte Fokussierung auf die beiden Partien gegen Diepoldsau sowie vor allem Verfolger Schlieren wurde von seinen Damen nahezu vollständig umgesetzt. Die Mannschaft ist ein Runde vor Schluss auf Grund der erneuten Vollrunde unangefochtener Tabellenführer und kann eigentlich nur noch theoretisch vom neuerlichen Sieg in der NLA-Qualifikation abgehalten werden. Sollte in der letzten Runde im August nichts unvorhergesehenes passieren, werden die Jonerinnen mit der direkten Final-Qualifikation ihr erstes Saisonziel erreichen. Wie überlegen der TSV Jona zur Zeit in der heimischen Liga agiert, unterstreicht auch der Umstand, dass alle fünf Spielerinnen aus der eigenen Starting-Five den Sprung in das definitive WM-Kader der Schweizer Damennationalmannschaft geschafft haben.
 

Umstellungen führen zu kurzer Unsicherheit
Zum Spieltagsauftakt traf man auf den SVD Diepoldsau, welcher zuvor in einem packenden Fünf-Satz-Match gegen die Gastgeberinnen verlor und direkt im Anschluss auf Jona traf. Die Damen um Angreiferin Celina Traxler wussten diese Ausgangslage für sich zu nutzen und dominierten die ersten beiden Spielabschnitte nahezu nach Belieben. Im dritten Satz stellte das Coaching-Team auf zwei Positionen um, um den jüngeren Nachwuchsspielerinnen zusätzliche Einsatzmöglichkeiten zu geben. Dies und vor allem die nachlassende Konzentration der arrivierten Spielerinnen führte dazu, dass Diepoldsau noch einmal zurück in die Partie kam und die Rheintalerinnen mit 9:11 nach Sätzen verkürzen konnten. Nachdem Jona jedoch zurück auf die bewährte Aufstellung gewechselt hatte, kehrte die anfängliche Dominanz zurück und schlussendlich wurde der sichere 3:1-Sieg realisiert.
 

Erneuter Sieg im Spitzenkampf trotz Startschwierigkeiten
Im direkten Duell mit Verfolger STV Schlieren, welcher mit einem Sieg zu Jona aufschliessen wollte, kam es zum Aufeinandertreffen der beiden letzten Schweizer Meister. Der TSV Jona verschlief den Start gänzlich und Trainer Martin Stoob sah sich deshalb früh gezwungen sein Time-Out zu nehmen. Dies schien zunächst seine Wirkung nicht zu verfehlen, denn Jona konnte zum 5:5 ausgleichen, doch gegen Satzende führten erneute Unkonzentriertheiten zum unnötigen Satzverlust. Im zweiten Abschnitt gelang es dann den St. Gallerinnen den umkämpften Abschnitt mit 11:9 zu ihrem Gunsten zu entscheiden. Den nun wiedergewonnen Spielfluss nutze der Titelverteidiger für einen äusserst klaren dritten Satz und obwohl man zum Teil immer wieder Mühe mit halblang gespielten Bällen bekundete, endete auch der vierte Teilabschnitt für Jona, wodurch man erneut den Spitzenkampf gewinnen konnte.


Im Einsatz standen
Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Renée Saethre, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger