TSV Jona - SVD Diepoldsau
TSV Jona - STV Schlieren

Die Faustballerinnen des TSV Jona kämpfen beim Spitzenkampf im zürcherischen Schlieren um die Vorentscheidung im Kampf um den Qualifikationssieg.

Für die Joner Damen steht nun die erste sehr wichtige Saisonphase vor der Tür, denn am Wochenende können sie mit einem erneuten Erfolg gegen den ersten Verfolger aus Schlieren die alleinige Tabellenführung weiter festigen sowie den Vorsprung ausbauen. Trainer Martin Stoob hat deshalb zwei Siege als klares Ziel formuliert, da man unbedingt den neuerlichen Qualifikationssieg anstrebt. Zudem sind die beiden Partien gegen Diepoldsau und Schlieren ein guter letzter Test vor dem in zwei Wochen anstehenden Europapokal der Damen im österreichischen Linz, wo man die erneute Halbfinalteilnahme am internationalen Saison-Highlight auf Vereinsebene anstrebt.

Aufstrebendes Diepoldsau mit schwankender Leistungskurve
Zum Auftakt der vorletzten Meisterschaftsrunde trifft der TSV Jona auf die Mannschaft des SVD Diepoldsau, welche auf diese Saison hin auf Grund von Absenzen erneut personelle Veränderungen innerhalb der Aufstellung hinnehmen musste. Obwohl die Rheintalerinnen voraussichtlich die Teilnahme am Final-Event, welcher in Diepoldsau ausgetragen wird, verpassen werden, liess die junge Mannschaft in den vergangenen Runde vereinzelt ihr Potential aufblitzen. Bis anhin reichte es noch nicht diese Leistung beständig über eine ganze Partie bzw. einen Spieltag abzurufen, dennoch sind die Jonerinnen gewarnt. Man wird den Konkurrenten deshalb keinesfalls unterschätzen und Jona ist gewillt die Partie von Beginn an konzentriert zu bestreiten. Vor allem mit Hinblick auf den anschliessend folgenden Spitzenkampf ist es äusserst wichtig einen guten Einstieg in das Match zu finden.

Spitzenkampf um den Qualifikationssieg
Die Zürcherinnen aus Schlieren liegen momentan zwei Punkte hinter Titelverteidiger Jona und der Ausgang dieser Partie könnte bereits vorentscheidend sein für den Ausgang der Liga-Qualifikation. Im Hinspiel siegte der TSV Jona klar in 3:0-Sätzen und erwies sich dabei auf sämtlichen Positionen besser besetzt als die Konkurrenz. Dennoch darf dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn wie beispielsweise beim Finale um die Hallenmeisterschaft ist Schlieren an einem guten Tag jederzeit in der Lage die Jonerinnen zu überraschen und vor einige Probleme zu stellen. Wie schon bereits im Hinspiel wird es ausschlaggebend sein, welches Teams das gegnerische Service besser neutralisieren kann und somit die eigene Angriffsreihe mit einem besseren Aufbauspiel ideal positionieren kann. Die St. Gallerinnen sind gegenüber den Gastgeberinnen leicht zu favorisieren und es wird sich zeigen, ob der Favorit sich erneut durchsetzen kann.


Im Einsatz stehen
Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Renée Saethre, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger