TSV Jona - Tecnoplast TS Höchst 3:0 (11:4/11:4/11:6)
TSV Jona - FBR Embrach 3:1 (7:11/11:9/11:9/11:8)


Tabellenführer TSV Jona konnte bei der dritten NLA-Runde in Embrach seine Saisonsiege fünf und sechs trotz teilweise knappen Satzergebnissen realisieren.

Obwohl auf dem Papier die Auswärtsrunde im zürcherischen Embrach eine mehr als deutliche Angelegenheit hätte werden sollen, bekundete die Mannschaft von Trainer Martin Stoob zumindest in der Partie gegen die Gastgeberinnen mehr Mühe als zu erwarten gewesen sei. Einer der Hauptgründe lag daran, dass Hauptangreiferin Celina Traxler auf Grund einer Handverletzung nicht mittun konnte und man somit nur noch über eine Angreiferin verfügte. Da auch eine weitere Spielerin sich körperlich nicht topfit fühlte, geriet man ein wenig in eine prekäre Situation. Es spricht jedoch für die Joner Damen, dass man mittlerweile mental und spielerisch soweit gefestigt ist um solche schlechten Ausgangslagen ausblenden zu können. Da sich Verfolger Schlieren ebenfalls schadlos hielt, war es enorm wichtig, dass der TSV Jona schlussendlich beide Partie für sich entscheiden und somit die alleinige Tabellenführung verteidigen konnte.
 

Auch Rückspiel gegen Aufsteiger deutliche Angelegenheit
In ihrer ersten Partie traf der TSV Jona erneut auf die Mannschaft aus Höchst, welche als Aufsteiger einen schweren Stand in der NLA hat. Wie auch schon im Hinspiel liess Trainer Martin Stoob Renée Saethre auf der Mittelposition agieren und Natalie Berchtold übernahm den Zweitangriff von vorne Rechts. Trotz den starken vorherrschenden Windverhältnissen zeigte das Team eine ansprechende Leistung und dominierte die Konkurrentinnen von Beginn an. Alle drei Spielabschnitte wurden somit letztendlich zu eine deutlichen Angelegenheit für den Titelverteidiger und der 3:0-Erfolg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
 

Erhebliche Schwierigkeiten gegen Embrach
Gegen die Gastgeberinnen missriet den Jonerinnen der Start in den ersten Satz auf Grund zahlreicher Eigenfehler gänzlich, weshalb man nach dem 7:11 in Satzrückstand geriet. Der Wechsel von Natalie Berchtold auf ihre angestammte Mittelposition sorgte dafür, dass Angreiferin Janine Stoob nun vermehrt besser in Szene gesetzt werden konnte. Dennoch lag man in den Sätzen zwei und drei jeweils mit 4:7 und 2:8 in Rückstand, ehe die Favoritinnen jeweils in Extremis den Satzverlauf noch drehen konnten. Denkbar knapp sicherte sich Jona mit zwei 11:9-Satzerfolgen die 2:1-Satzführung. Damit schien der Widerstand der Zürcherinnen ein wenig gebrochen worden zu sein, denn Jona konnte im vierten Satz früh in Führung gehen, wobei man es jedoch verpasste sich abzusetzen. Ohne grossen Glanz gewann man auch den Schlussabschnitt knapp mit 11:8 und vermied somit dank einer kämpferischen Mannschaftsleistung die erste Saisonniederlage.


Im Einsatz standen
Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Renée Saethre, Janine Stoob, Celina Traxler (verletzt), Katja Winiger