TSV Jona - FG Rickenbach-Wilen 3:0 (11:7/11:5/11:4)
TSV Jona - TECNOPLAST TS Höchst 3:0 (11:6/11:7/11:5)


Dank zwei souverän herausgespielten Siegen in der zweiten Runde festigt der TSV Jona die Tabellenspitze in der laufenden Nationalliga A Saison.

Mit Hinblick auf die erstmalige Teilnahme am Damen-Europapokal im Januar hätte sich Trainer Martin Stoob zwar gerne eine andere Konstellation für die Generalprobe gewünscht, aber seine Mannschaft versuchte das Bestmögliche aus dieser Situation herauszuholen. Wie im Vorfeld zu erwarten gewesen ist, erwiesen sich Konkurrenten aus Rickenbach-Wilen und Höchst als nicht stark genug, um den amtierenden Titelverteidiger auch nur ansatzweise zu gefährden. Routiniert fokussierten sich die St. Gallerinnen auf ihr Spiel und realisierten somit zwei klare 3:0-Satzerfolge.
 

Ohne grosse Gegenwehr Tabellenspitze verteidigt
Der Spielverlauf gegen die beiden Tabellenschlusslichter aus Rickenbach-Wilen und Höchst, welche im vergangenen Jahr beide zusammen den Aufstieg in die Nationalliga A geschafft haben, ist prinzipiell gleich vonstattengegangen und schnell erzählt. Die Jonerinnen agierten von Anfang an konzentriert und spielbestimmend, wodurch konsequent Druck auf die gegnerische Defensive ausgeübt werden konnte. Sowohl die Thurgauerinnen als auch die Österreicherinnen konnten auf diese spielerische Dominanz nicht wirklich viel entgegensetzen, weshalb beide Partien im Eiltempo nach jeweils drei Sätzen zu Gunsten des TSV Jona entschieden worden sind. Die Jonerinnen zeigten sich auf sämtlichen Positionen ballsicherer und gestanden der Konkurrenz abgesehen von Eigenfehlern nur äusserst selten direkte Punktgewinne zu.
 

Fokussierung auf bevorstehende Aufgaben und Saisonziele
Nachdem die letzte Runde des Jahres gespielt worden ist, heisst es für die Mannschaft von Trainer Martin Stoob nun den Fokus gänzlich auf den Hallen-Europapokal im Januar zu richten. Als amtierender Schweizer Meister ist man zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte zur Teilnahme berechtigt und kämpft gegen internationale Topmannschaften aus Österreich und Deutschland um die europäische Krone. Die Auslosung meinte es nicht besonders gut mit den Jonerinnen, denn die Eidgenossinnen müssen im Halbfinale gegen die Seriensiegerinnen aus Arnreit (Österreichischer Meister und amtierender Europapokalsieger) antreten. Im anderen Halbfinale kämpfen Schneverdingen (Deutscher Meister) und Neusiedl (Österreichischer Vizemeister) um den Einzug ins Finale. Der TSV Jona möchte sich bei seiner Premiere bestmöglich verkaufen und spekuliert auf einen Medaillengewinn. Um dieses zu Ziel erreichen, muss man in den kommenden Trainings intensiv daran arbeiten die Umstellung vom Liga-Alltag zum internationalen Top-Niveau erfolgreich zu meistern.


Im Einsatz standen
Tina Baumann, Natalie Berchtold, Tamara Kuster, Nicole Münzing (verletzt), Renée Saethre (verletzt), Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger