TSV Jona - SVD Diepoldsau 3:0 (12:10/11:3/11:9)
TSV Jona - FB Embrach 3:0 (11:7/11:6/11:9)


Die Damenmannschaft des TSV Jona startete mit zwei klaren Auftakterfolgen gegen etablierte Konkurrenten ideal in die neue NLA-Hallensaison.

Trainer Martin Stoob sprach in der Nachbetrachtung der ersten Runde von einem idealen Saisonauftakt, zumal man als einziges Team ohne Satzverlust geblieben sei und sich somit direkt an der Tabellenspitze behaupten konnte, obwohl drei weitere Teams punktgleich hinter den Jonern liegen. Die Mannschaft habe spielerisch schon auf einem sehr guten Niveau agiert, die beiden verletzungsbedingten Absenzen von Nicole Münzing und Youngster Renée Saethre gut kompensiert und dennoch bleibt in Bezug auf das Vermeiden von unnötigen Eigenfehlern noch erhebliches Steigerungspotential.
 

Souveräner Erfolg trotz phasenweise Unkonstanz
Wie erwartet erwies sich der Start in die neue Saison gegen die Rheintalerinnen des SVD Diepoldsau als harzig und keines der beiden Teams konnte sich einen nennenswerten Vorsprung erspielen. Gegen Satzende gelang es Jona jedoch die Fehlerzahl zu reduzieren, wodurch der Abschnitt mit 12:10 in der Verlängerung gewonnen werden konnte. Im darauffolgenden Spielabschnitt zeigte der Titelverteidiger erstmals seine ganze Klasse und demontierte Diepoldsau mit 11:3 regelrecht. Das anfangs Saison die notwendige spielerische Konstanz noch nicht wie gewünscht vorhanden ist, offenbarte der dritte Satz, in welchem der TSV Jona wieder vermehrt mit Unkonzentriertheiten zu kämpfen hatte. Die Rheintalerinnen nutzen die Gelegenheit um erneut bis zum Schluss auf einen Satzgewinn hoffen zu können, doch wie schon zum Auftakt setzte sich die grössere Routine bei Jona gegen Satzende durch, sodass ein 3:0-Satzerfolg gefeiert werden konnte.
 

Zahlreiche Eigenfehler erschweren Partie unnötig
In der zweiten Partie musste Jona gegen Embrach antreten und wie schon im ersten Match agierten beide Parteien mit vielen Eigenfehlern, wodurch der Satz lange Zeit sehr ausgeglichen gewesen ist. Der TSV Jona profitierte schlussendlich von zwei Servicefehlern auf Seiten der Zürcherinnen, welche letztendlich den Ausschlag zum 11:7-Satzerfolg der Jonerinnen gaben. Auch im zweiten Abschnitt fanden die St. Gallerinnen zunächst nicht zu ihrem gewohnten Spiel und lagen früh mit vier Bällen im Rückstand. Das Team um Captain Natalie Berchtold bewies jedoch mentale Stärke und steigerte sich im richtigen Moment, sodass man in der entscheidenden Phase zunächst ausgleichen und anschliessend auf 11:6 vorbeiziehen konnte. Im letzten Spielabschnitt bereitete zudem das Service der reaktivierten Ex-Weltmeisterin Simone Küchler auf Seiten von Embrach den Jonerinnen einige Mühe, aber trotz dieser Umstände konnte man mit 11:9 den zweiten 3:0-Tageserfolg realisieren.


Im Einsatz standen
Tina Baumann, Natalie Berchtold, Tamara Kuster, Nicole Münzing (verletzt), Renée Saethre (verletzt), Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger