TSV Jona - SVD Diepoldsau
TSV Jona - FB Embrach

Am Sonntag starten auch die Joner NLA-Faustballerinnen in die neue Saison und müssen zunächst auswärts im österreichischen Höchst antreten.

Nachdem man die lange und kräftezehrende Feldsaison mit dem Gewinn der Goldmedaille beenden konnte, gilt der Fokus nach einer kurzen aber intensiven Vorbereitungsperiode nun gänzlich der beginnenden Hallensaison. In den vergangen drei Jahren konnte sich der amtierende Titelverteidiger immer für den Final-Event qualifizieren und beendete diesen jeweils mit einem Platz auf dem Podium. Zum Auftakt treffen die St. Gallerinnen in Höchst auf die Teams aus Diepoldsau sowie Embrach, welche zur Zeit beide aus privaten Gründen auf ihre jeweilige Hauptangreiferin verzichten müssen.

Ausgeglichenes Diepoldsau zum Saisonauftakt
In der Auftaktpartie der neuen Saison trifft man auf den letztjährigen Bronzemedaillengewinner, den SVD Diepoldsau, welcher sich in den vergangenen Jahren in der nationalen Spitzengruppe etabliert hat. Vor allem in der Defensive haben sich die Rheintalerinnen markant verbessert und agieren dadurch deutlich stabiler im Vergleich zur Phase direkt nach ihrem Aufstieg. Es bleibt jedoch abzuwarten inwiefern die Absenz von Hauptangreiferin Janine Sieber kompensiert werden kann. Für das Team von Martin Stoob stellt dieser Match dennoch eine ausgezeichnete Standortbestimmung gleich zu Saisonbeginn dar und wird aufzeigen, wo die Jonerinnen zur Zeit leistungsmässig stehen. Mit Hinblick auf den Europapokal im Januar möchte man gegen Diepoldsau von Beginn an offensiv agieren um die Konkurrentinnen frühzeitig unter Druck zu setzen. Sollte dies gelingen und dabei die Eigenfehlerquote tief gehalten werden können, dann sollte der erste Saisonerfolg realisiert werden können.

Embrach in Umbruchsphase
Wie auch schon im vergangenen Jahr treffen die Jonerinnen in ihrem zweiten Match auf die FBR Embrach, welche in den vergangenen Jahren stets ein grosser Titelfavorit gewesen ist. In dieser Saison müssen die Zürcherinnen jedoch aus privaten Gründen auf ihre Ausnahmeangreiferin Irene Rohner verzichten und büssen damit einen Grossteil ihres Offensivpotentials ein. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Ausfall in irgendeiner Weise kompensiert werden kann. Der TSV Jona sollte diesen Umständen jedoch keine allzu grosse Bedeutung beiwohnen, denn man kennt die Konkurrenz aus zahlreichen Begegnungen in der Nationalliga  bestens und es sollte eigentlich wenig Potential für Überraschungen bestehen. Basierend auf dieser allgemeinen Ausgangslage ist Jona eindeutig zu favorisieren und man ist gewillt mit einem neuerlichen Erfolg einen perfekten Saisonstart hinzulegen.


Im Einsatz stehen
Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing (verletzt), Renée Saethre, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger