Ende November beginnt auch für das NLA-Damenteam des TSV Jona nach einer längeren Trainingspause die neue Hallensaison.

Nach der äusserst erfolgreichen Sommersaison, welche mit dem erstmaligen Gewinn des Schweizer Meistertitels auf dem Feld beendete werden konnte, gönnte Trainer Martin Stoob seiner Mannschaft eine längere Pause. Immerhin errangen die Jonerinnen in ihrem bisher herausragendsten Jahr sowohl in der Halle auch auf dem Feld beide nationalen Titel und die Spielerinnen absolvierten auf Grund ihrer Nationalmannschaftszugehörigkeit Zusätzlich ein äusserst intensives Trainingspensum. Seit knapp einem Monat steht man nun jedoch wieder im Trainingsbetrieb und beendete zudem das einzige Vorbereitungsturnier der NLA-Mannschaften in Embrach mit dem Turnersieg. Nun möchte man in der Halle erneut angreifen und erstmalig den Meistertitel verteidigen, wobei man sich ab sofort in der Rolle des Gejagten befindet. Zusätzlich feiert der TSV Jona im Januar beim Damen-Europapokal in Schneverdingen auch in der Halle seine internationale Premiere und nach dem hervorragenden vierten Schlussrang im Sommer ist man gewillt dieses Mal den Sprung auf das Podest zu schaffen.
 

Jona vertraut auf eingespielten ausgeglichenen und starken Kader
Wie schon in den beiden Meistersaisons kann Trainer Martin Stoob auf seinen bewährten Kader vertrauen, obwohl man noch auf unbestimmte Zeit auf die langzeitverletzte Abwehrspezialistin Nicole Münzing verzichten muss. Der Captain der Schweizer Nationalmannschaft laboriert immer noch an ihrer Handverletzung, welche sie sich bei den Europameisterschaften in Tschechien zugezogen hat. Aus diesem Grund hat die sportliche Leitung des Vereins entschieden den sechsköpfigen Kader aufzustocken und deshalb wurde U18-Nationalspielerin Renée Saethre aus der zweiten Mannschaft in das Fanionteam hochgezogen. Die 16-jährige Schülerin kommt vorwiegend in der Defensive zum Einsatz, kann aber auch auf der Position des Zuspielers agieren. Saethre konnte ihr Können bereits in der vergangenen Feldsaison beweisen, als sie im Finale zu ihre Feuertaufe kam und mit dazu beigetragen hat, dass die Jonerinnen den entscheidenden fünften Satz und somit den Titel gewinnen konnten. Das Coaching-Team ist sich sicher, dass das Joner Team im vergangenen Jahr bewiesen hat, dass es über ausreichend spielerisches Potential verfügt, um das angestrebte Ziel der Titelverteidigung erreichen zu können.
 

Ein Top-Favorit sowie drei sehr starke Herausforderer
Im Vorfeld wird Jona von den meisten Konkurrenten als der Favorit für die kommende Saison bezeichnet aber dicht dahinter folgen mit Vizemeister Oberentfelden-Amsteg, Schlieren und Diepoldsau direkt drei sehr spielstarke und erfahrene Teams, welche ebenfalls um einen Podestplatz kämpfen werden. Nach Jahren in der nationalen Spitze wird Embrach in dieser Saison wohl erstmalig nicht in der Spitzengruppe agieren können, da Hauptangreiferin Irene Rohner in dieser Saison nicht zur Verfügung stehen wird. Hochdorf sowie die beiden Aufsteiger Höchst (AUT) und Rickenbach-Wilen sind auch in der neuen Saison als die schwächsten Mannschaften einzuordnen und werden aller Voraussicht nach mit den Platzierungen im Tabellenkeller vorlieb nehmen müssen. Somit ist für eine spannende Ausgangslage gesorgt und der TSV Jona wird alles daran setzen den Saisonverlauf erneut in die gewünscht erfolgreichen Bahnen zu lenken.


Kader
Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Renée Saethre, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger