TSV Jona - FBV Ettenhausen 3:1 (13:15/11:7/11:3/13:11)
TSV Jona - FBT Amsteg 1:3 (11:8/7:11/8:11/8:11)


Der TSV Jona startet bei den Damen mit einer ausgeglichenen Bilanz in die neue NLA-Saison.

In Amsteg errang das Team von Trainer Martin Stoob einen wichtigen 3:1 Sieg gegen Ettenhausen, musste sich jedoch ebenfalls mit 1:3 dem Gastgeber geschlagen geben. Unter besten Bedingungen erfolgte der Saisonstart der Nationalliga A bei den Damen. Wie anzunehmen war gestaltet sich die diesjährige Meisterschaft extrem ausgeglichen, da das Niveau der einzelnen Mannschaften immer enger zusammenrückt.
 

Abgeklärter Sieg nach Fehlstart
Gleich zum Auftakt stand das March gegen den FBV Ettenhausen an und die Jonerinnen begannen die Partie etwas nervös. Trotz sehr guter Vorbereitung dauerte es den gesamten ersten Satz bis man ins Spiel gefunden hatte. Nach dem knappen Verlust de Auftaktsatzes drückten die St. Gallerinnen dem Spiel jedoch immer mehr ihren Stempel auf. Basierend auf einer soliden Defensive konnte man Angreiferin Celina Traxler vermehrt in aussichtsreiche Abschlusspositionen bringen. Zudem überzeugte die Offensive durch viele Varianten und vor allem durch eine deutlich reduzierte Fehlerquote. Diese neugewonnene Sicherheit trug dazu bei auch die häufig langen Ballwechsel für sich zu entscheiden. Als Resultat konnte man mit 11:7 ausgleichen und anschliessend dank dem 11:3 in Satzführung gehen. Der vierte Satz war allerdings durch Unsicherheiten bei kurzen Bällen und im indirekten Zuspiel geprägt, wodurch man zunächst ins Hintertreffen geriet. In einer gut getimten Auszeit fand man jedoch die passenden Worte und das Team um Nicole Münzing zeigte auf, dass man in der Lage ist zu reagieren. Mittels einer kurzen Druckphase konnte Jona ausgleichen und schlussendlich den dritten Spielgewinn mit 13:11 zum Matchgewinn klarmachen.
 

Mangelnder Aufbau kostet Sieg
Nach einer kurzen Pause musste man direkt im Anschluss gegen den Gastgeber FBT Amsteg antreten. Die Joner Frauenmannschaft ging von Beginn an konzentriert ans Werk und nutzte die offensichtlichen gegnerischen Unsicherheiten konsequent zur 1:0 Satzführung aus. Auf der nun vermeintlich besseren Spielfeldseite erfolgte jedoch ein Bruch im Spiel des TSV Jona. Zum einen kam Amsteg immer besser ins Spiel und agierte nach einem Wechsel im Angriff nun effizienter bzw. variabler als im Satz davor. Zum anderen liess der eigene Spielaufbau bei den Jonerinnen massiv nach und man wehrte nun häufiger unsauber ab, sodass auch das daraus resultierende Zuspiel extremen Schwankungen unterworfen war. Diese Umstände erwiesen sich als Gift für die Joner Offensive und man produzierte nun vermehrt Eigenfehler. Geschuldet an diesen Tatsachen gingen die Gastgeberinnen ihrerseits dank zwei Satzerfolgen mit 2:1 in Führung. Der vierte Spielabschnitt begann äusserst vielversprechend für den TSV Jona und man konnte sich mit vier Punkten absetzten. Dies sorgte leider nicht für die notwendige Sicherheit zum und Amsteg konnte postwendend ausgleichen sowie seinerseits in Führung gehen. Die St. Gallerinnen kämpften sich zwar noch einmal auf zwei Bälle heran, aber leider erfolglos. Mit einem Sieg und einer Niederlage belegen die Jonerinnen derzeit den dritten Tabellenrang und diesen gilt es bei der nächsten Runde in zwei Wichen zu verteidigen.


Im Einsatz standen
Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Corinne Späni, Daniela Späni, Janine Stoob (verletzt), Celina Traxler