TSV Jona - FBT Amsteg 3:1 (15:14/11:7/11:13/11:4)
TSV Jona - FB Embrach 3:0 (2:11/8:11/9:11)


Dank eines überzeugend herausgespielten Erfolges gegen Amsteg sichert sich das Joner Damen-Fanionteam den Verbleib in der Nationalliga A.

Im thurgauischen Ettenhausen fand am vergangenen Sonntag die fünfte und letzte NLA-Runde der Damen statt. Für den TSV Jona ging es an diesem Spieltag noch um eine Menge da man immer noch auf dem letzten Tabellen Platz lag. Als Kontrahentinnen standen den St. Gallerinnen zum Einen FBT Amsteg und zum Anderen Leader FB Embrach gegenüber.
 

Starke Revanche
Im ersten Match des Tages trafen die Jonerinnen auf die Mannschaft von Amsteg. Das Hinspiel musste man nur ganz knapp mit 2:3 verloren geben und deshalb waren die Hoffungen auf einen Erfolg durchaus berechtigt. Mit einer zur letzten Runde leicht veränderten Aufstellung konnte man die Urnerinnen von Anfang gehörig unter Druck setzen. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie in der vor allem die beiden Service-Spielerinnen zu überzeugen wussten. Janine Stoob ist es auch zu Verdanken, dass man den ersten Satz knapp mit 15:14 für sich entscheiden konnte. Dieser Teilerfolg festigte die Joner Spielweise und aufbauend auf einer guten Defensive konnte man auch den nächsten Abschnitt gewinnen (11:7). Lange Zeit sah es so aus als könnte der TSV Jona das Spiel in drei Sätze erfolgreich beenden doch gegen Ende des Satzes verspielte man mit einigen Unkonzentriertheiten die Führung und gab dieses Spielabschnitt an Amsteg ab. Doch an diesem Tag verfügte die Jonerinnen über eine gute mentale Stärke und steckten diesen Satzverlust locker weg. Mit 11:4 hielt man den Gegner schlussendlich deutlich hinter sich und gewann das Spiel. Dieser Sieg war gleichbedeutend mit dem sicheren Klassenerhalt.
 

Leichtes Spiel
Nachdem diese Last von den Schultern der Joner Damen abgefallen war hätte man eigentlich gegen die dominierenden Zürcherinnen aus Embrach befreit aufspielen können. Doch irgendwie ging man zu locker in dieses Spiel und wurde mit dem 2:11 sofort deutlich abgestraft. Der weitere Spielverlauf spiegelte die komplette vergangene Saison wieder. Jona hielt lange Zeit mit dem Favoriten mit und konnte diesen sogar in einigen Momenten ziemlich fordern. Leider unterliefen in den beiden abschliessenden Sätzen wie schon die gesamte Saison im entscheidenden Moment oft unnötige Eigenfehler, wodurch man zu keinem Satzerfolg kam. Dennoch war dieser Spieltag ein durchaus versöhnlicher Abschluss einer verkorksten Feld-Meisterschaft und nun ist zu hoffen, das in der Halle die Leistung wieder stabilisiert und öfter abgerufen werden kann.


Im Einsatz standen
Tina Baumann (krank), Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Corinne Späni, Daniela Späni, Janine Stoob, Celina Traxler