1. Runde (Schlieren)

TSV Jona - STV Schlieren 3:0 (11:6/11:3/11:4)
TSV Jona - FB Neuendorf 3:0 (11:4/11:4/11:3)
TSV Jona - STV Oberentfelden-Amsteg 3:0 (11:5/11:5/11:9)


Mit drei glatten 3:0-Erfolgen gelingt den Jonerinnen ein idealer Start in die diesjährige NLA-Qualifikationsrunde und folgerichtig übernimmt man gleich die Tabellenführung.
 

frauen1 tnObwohl man auf Seiten der Jonerinnen aufgrund der im Vorfeld, gemessen an den eigenen Ansprüchen, eher durchwachsenen Vorbereitung ein wenig argwöhnisch auf die ersten NLA-Runde geschaut hat, liess der Titelverteidiger zum Saisonstart nichts anbrennen. Mit drei sehr deutlichen und klaren 3:0-Erfolgen setzte sich die Mannschaft von Trainer Martin Stoob bereits zu Saisonbeginn mit einer makellosen Bilanz an die Spitze der Liga. In äusserst souveräner Manier konnten Gastgeber Schlieren, das aufstrebende Team aus Neuendorf sowie Dauerkonkurrent Oberentfelden-Amsteg bezwungen werden.

 

Schlieren auf verlorenem Posten

Den Saisonauftakt bestritt man wie nahezu jedes Jahr gegen das Heimteam des STV Schlieren, welches sich in dieser Saison anders als in der Vergangenheit zunächst einmal auf den Klassenerhalt fokussiert. Folgerichtig waren die Jonerinnen von Anfang an favorisiert und dieser Rolle wurden die St. Gallerinnen auch gerecht. In allen drei Spielabschnitten dominierte der TSV Jona das Spielgeschehen und liess die Zürcherinnen nie wirklich ins Spiel kommen. Dieser Umstand spiegelt sich auch in den drei klaren Satzgewinnen von 11:6, 11:3 und 11:4 wider, welcher gleichbedeutend mit dem ersten Saisonsieg der Jonerinnen waren.

 

Neuendorf den Meister gezeigt

In ihrer zweiten Tagespartie bekamen es die Joner Spielerinnen mit dem jungen Team des FB Neuendorf zu tun, welche zum Saisonauftakt etwas überraschen Vizemeister Oberentfelden-Amsteg im Derby bezwingen konnten. Durch dieses Ergebnis gewarnt agierte der TSV Jona über die gesamte Partie hinweg äusserst konzentriert und fokussiert. Dadurch bedingt bestimmte man das Spielgeschehen gänzlich und setze die Solothurnerinnen jederzeit stark unter Druck. Dementsprechend aussichtlos erwiesen sich Neuendorfs Bestrebungen die Joner Mannschaft zu Fehlern zu zwingen, weshalb auch diese Partie äusserst rasch zu Gunsten der Titelverteidigerinnen verlief. Beim 3:0-Sieg gestand man dem FB Neuendorf pro Satz nie mehr als vier Punktgewinne zu und somit ging auch dieser Match an den TSV Jona.

 

Überraschend deutlicher Erfolg gegen Medaillenkandidat

Im Duell der beiden stärksten Schweizer Frauenmannschaften der letzten Jahre hatten die Zuschauer im Vorfeld eine enge Partie zwischen Jona und dem STV Oberentfelden-Amsteg erwartet. Allerdings zog Oberentfelden-Amsteg einen rabenschwarzen Tag ein und konnte einzig und allein im dritten Satz annähernd an sein spielerisches Potenzial anknüpfen. Gerade in den ersten beiden Spielabschnitten dominierte der TSV Jona die Partie wie in den bereits zuvor ausgetragenen Matches nahezu nach Belieben. Mit der beruhigenden 2:0-Satzführung im Rücken liess bei den St. Gallerinnen vom Oberen Zürichsee etwas die Konzentration nach und dadurch entwickelte sich im dritten Spielabschnitt ein etwas engerer Spielverlauf. Dank der eigenen Routine konnte Jona diese Situation jedoch souverän meistern und mit 11:9 den dritten Tageserfolg sicherstellen.

 

Im Einsatz: Tina Baumann, Natalie Berchtold (C), Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger, Jacqueline Merk, Martin Stoob (Trainer)