1. Runde am 6. Mai (10:00) in Schlieren

TSV Jona - Faustball STV Schlieren
TSV Jona - FB Neuendorf
TSV Jona - STV Oberentfelden-Amsteg

Im Zürcherischen Schlieren beginnt für die NLA-Frauen des TSV Jona die diesjährige Feldsaison mit insgesamt drei Partien.

 

20170504 frauen nla runde1Seit Jahren mit dem nahezu identischen Auftaktprogramm in die Saison startend, treffen die amtierenden Schweizer Meisterinnen treffen im Rahmen der ersten NLA-Runde auf das Heimteam des STV Schlieren, FB Neuendorf sowie Vizemeister STV Oberentfelden-Amsteg. Obwohl dieses Jahr die Ergebnisse bei den absolvierten Vorbereitungsturniere nicht immer den eigenen Ansprüchen genügten, scheint der TSV Jona auch diese Saison bestens für das erneuten Unterfangen der Titelverteidigung gewappnet zu sein. Die Jonerinnen standen am vergangenen Wochenende beim IFA World Tour Final im deutschen Vaihingen/Enz bereits im Einsatz und konnten dort eigenen hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen. Nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten konnte die ersten Teilnahme am ehemals Weltpokal bezeichneten Event jedoch auf einem guten 5. Schlussrang beendet werden. Diese positiven Erkenntnisse gilt es nun in den nationalen Spielbetrieb zu übertragen um den angestrebten sechsten Feld-Meistertitel realisieren zu können.

 

Leicht veränderter Joner Kader

Auf diese Saison hin gibt es auf Seiten des TSV Jona leichte personelle Veränderungen, denn mit Nicole Münzing muss man aus beruflichen sowie privaten Gründen auf eine jahrelange Leistungsträgerin in der Defensive verzichten. Diese Lücke gilt es nun für Trainer Martin Stoob zu füllen, wobei diese Rolle vor allen Katja Winiger zufallen wird. Des Weiteren ist mit Jacqueline Merk eine Spielerin aus der NLB-Reserve neu fix in den Kader des Fanionteams aufgerückt. Somit umfasst der Joner Kader auch in dieser Saison wieder sechs Spielerinnen, welche zudem fast komplett Mitglieder der aktuellen Schweizer Nationalmannschaft sind. Die erfolgsverwöhnten Jonerinnen dominieren die Nationalliga A auf dem Feld seit über vier Jahren und gelten folgerichtig als der Topfavorit auf die Goldmedaille. Den eigenen Ansprüchen gerecht werdend, wäre alles andere als die erneute Titelverteidigung oder zumindest die Finalqualifikation eine herbe Enttäuschung für den TSV Jona.

 

Klar favorisiert im Vergleich mit den Gastgeberinnen

In ihrer ersten Saisonpartie treffen die Joner Spielerinnen auf das Heimteam des STV Schlieren und auf dem Papier sollte der Titelverteidiger in einer klaren Favoritenrolle zu sehen sein. Die Mannschaft hat sich vorgenommen die Zürcherinnen von Beginn an unter Druck zu setzen um das eigene offensiv ausgerichtete Spielkonzept aufziehen zu können. Diese Spielweise hat sich in den vergangenen Jahren auf nationaler Ebene als äusserst effektives Erfolgskonzept herausgestellt. Diese Marschroute möchte das Team auch in dieser Saison verfolgen. Auf Grund ihrer höher einzustufenden spielerischen und technischen Qualität sind die Jonerinnen zu favorisieren, weshalb alles andere als ein überzeugender Erfolg ein grosse Überraschung darstellen sollte.

 

Aufstrebendes Neuendorf liebäugelt mit Qualifikation für das Final Four

In seiner zweiten Tagespartie steht der TSV Jona dem jungen Team des FB Neuendorf gegenüber, welches in dieser Saison offen den Angriff auf die etablierten Spitzenverein im Schweizer Frauen-Faustball anstrebt. Die Solothurnerinnen gelten in dieser Saison als heisser Kandidat für eine erstmalige Teilnahme am Final-Event und dementsprechend gewarnt gehen die Jonerinnen in die Partie. Wenn die St. Gallerinnen gegen Neuendorf ihr normales Leistungspotenzial abrufen können, spricht eigentlich viel für einen Erfolg des TSV Jona. Anders als in den vergangenen Jahren darf man sich nun aber keine Schwächephasen mehr leisten, denn Neuendorf ist mittlerweile so fest in der NLA etabliert, dass es solche Chancen zu nutzen weiss.

 

Ewiger Klassiker gegen Oberentfelden-Amsteg

Zum Abschluss der Auftaktrunde kommt es zum Duell mit dem STV Oberentfelden-Amsteg, welcher seit Jahren der Hauptkonkurrent der Jonerinnen ist. Auch in diesem Jahr möchte die Spielgemeinschaft einen erneuten Angriff auf den Schweizer Meistertitel starten und ist aufgrund der Tatsache, dass das Final-Event in Oberentfelden stattfinden wird, besonders motiviert. Beide Mannschaften rekrutieren ihren Kader nahezu ausschliesslich aus aktuellen oder ehemaligen Nationalspielerinnen, wobei auch Oberentfelden-Amsteg einige Kadermutationen auf diese Saison hin vorgenommen hat. Nichtdestotrotz können die Zuschauer bereits früh in der Saison einen spannenden Spitzenkampf erwarten.

 

Kader: Tina Baumann, Natalie Berchtold (C), Jacqueline Merk, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger, Martin Stoob (Trainer)