IFA World Tour Finals am 27. April (ab 9:00) in Vaihingen/Enz

TSV Jona - VfL Kellinghusen

Zeitgleich mit den Männern kämpfen auch die acht weltbesten Frauen Teams im Faustball am Wochenende im süddeutschen Vaihingen/Enz bei den IFA 2018 World Tour Finals um den Weltmeistertitel der Vereinsmannschaften.

damen1 tnDie Mannschaft von Trainer Martin Stoob freut sich ausserordentlich an den IFA World Tour Finals 2018 teilnehmen zu können. Nachdem der TSV Jona in Frauenbereich in den letzten Jahren die nationale Meisterschaft in der Schweiz mit insgesamt 9 Meistertiteln dominieren konnte, gelang dem Team in den vergangenen Spielzeiten auch der Durchbruch auf europäischer Ebene. Im Premierenjahr der IFA World Tour konnten sich die Jonerinnen mit zahlreichen Top-Platzierungen bei den verschiedensten IFA-Turnieren auf der Topposition der neuen „IFA World Tour Weltrangliste sponsored by Sportastic“ festsetzen. Nun ist Jona gewillt bei den Finals in Vaihingen/Enz ein gewichtige Rolle zu spielen und insgeheim hofft das Team auf den internationalen Durchbruch beim Nachfolgeformat des ehemaligen Weltpokals. Mit zahlreichen aktuellen und ehemaligen Schweizer Nationalspielerinnen im Kader sieht sich der TSV Joan spielerisch und personell gut aufgestellt um der spielstarken Konkurrenz aus Südamerika und Europa Paroli bieten zu können.

 

Offene Ausgangslage durch sehr ausgeglichenes Starterfeld

Mit dem Gewinn der „IFA 2017 World Tour Weltrangliste sponsored by Sportastic“ in der vergangenen Saison konnte sich die Mannschaft von Trainer Martin Stoob als einziger eidgenössischer Landesvertreter für IFA World Tour Finals qualifizieren. Im Frauen-Wettbewerb kämpfen zusätzlich noch Südamerikameister und Titelverteidiger Duque de Caxias (Brasilien), Europapokalsieger TSV Dennach (Deutschland) sowie die über die Worldtour spielberechtigten Teams SG Novo Hamburgo, Sogipa Porto Alegre (beide Brasilien), TSV Calw, VfL Kellinghusen (beide Deutschland) und Union Nußbaum (Österreich) um den ehemals als Weltpokal bezeichneten Titel. Trotz dieses hochdekorierten, internationalen Teilnehmerfeldes gehört das Joner Team sicherlich ebenfalls zum erweiterten Favoritenkreis der Medaillenkandidaten, wobei jedoch nahezu jedes Team dieses so so ausgeglichenen Feld an Mannschaften berechtigte Chance aus eine Halbfinalqualifikation hat. Wie bei den männlichen Vertretern sind die beiden Kontinentalmeister aus Südamerika und Europa im Vorfeld als die am häufigsten genannten Favoriten zu erwähnen, wobei gerade die drei brasilianischen Teams einen grossen im Vorteil gegenüber den Europäern haben. Anders als in Europa, wo die neue Feldsaison gerade erst vor 2-3 Wochen gestartet ist, kommen alle Teams aus Südamerika in bester sportlicher Verfassung aus der gerade beendeten Feldsaison zu den World Tour Finals.

 

Deutscher Gegner zum Start als lösbare Aufgabe in der Vorrunde

Bei der im Januar durchgeführten Auslosung der Vorrunden-Partien für die erstmalig im Double-Elimination-Modus ausgetragenen IFA World Tour Finals waren die Jonerinnen als drittbestes Team gesetzt und dadurch trifft man zum Auftakt auf das norddeutsche Teams des VfL Kellinghusen. Die ausgeglichen besetzte Mannschaft aus Kellinghusen spielt schon seit ihrer Jugend zusammen und konnte sich nach anfänglichen Lehrjahren in der Deutschen Bundesliga etablieren. Bekannt für seine hervorragende Nachwuchsarbeit fehlt den Norddeutschen im Elite-Bereich zwar noch der ganz grosse Erfolg auf nationaler Ebene aber aufgrund einer sehr guten Turniersaison im letzten Jahr gelang die erstmalige Qualifikation für eine internationale Veranstaltung. Obwohl der TSV Jona als amtierender Schweizer Meister mit seinen zahlreichen Nationalspielerinnen von allen Seiten in der Favoritenrolle gesehen wird, ist diese Partien kein Selbstläufer für Jona. Beide Mannschaften kennen sich von zahlreichen Begegnungen in der Vergangenheit recht gut, wodurch ein offener Schlagabtausch zu erwarten ist. Die Spielerinnen von Trainer Martin Stoob sind dementsprechend top motiviert und wollen den Verein gleich mit einem Starterfolg bestmöglich auf internationaler Ebene repräsentieren. Durch den Modus der Double-Elimination bedingt kann jedes Team unabhängig von einer anfänglichen Niederlage noch ins Halbfinale einziehen und erst nach der zweiten Niederlage sind die IFA World Tour Turnier vorbei. Sollten die Jonerinnen ihre erste Partie mit einem Sieg erfolgreich bestreiten können, würden sie im Viertelfinale höchstwahrscheinlich auf Mitfavorit und Europapokalsieger Dennach treffen und dort den ersten Halbfinalteilnehmer ermitteln. Vom Verlauf dieser Matches ist abhängig ob der Weltpokal für den TSV Jona nach bis zu drei Partien bereits am Freitag endet oder am Samstag noch weitergeht. Auch im Frauen-Wettbewerb wird bei den IFA World Tour Finals im Modus best-of-five auf drei Gewinnsätze gespielt.

 

Zweitägiger Saison-Höhepunkt und Vaihinger Frühlingsturnier

Los gehts am Freitag um 9:00 Uhr mit der ersten Runde sowie den weiteren Partien über den Tag verteilt. Am Abend stehen dann schlussendlich die vier Halbfinalisten der Frauen fest, welche am Samstag (ab 13:00 Uhr) um den Einzug ins Endspiel der IFA World Tour Finals (ab 17:30 Uhr) kämpfen. Das traditionelle Vaihinger Frühlingsturnier, an welchem der TSV Jona seit Jahren teilnimmt, ist in diese globalen Titelkämpfe eingebettet. Das Teilnehmerfeld umfasst insgesamt 16 internationale Spitzenteams, welche sich zum einen aus den Teilnehmern der IFA World Tour Finals und zum anderen aus deutschen und schweizer Vertretern zusammensetzen.

 

Kader: Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger, Jacqueline Merk, Martin Stoob (Trainer)