Final-Event (Bonstetten)
Halbfinale: TSV Jona - FB Embrach
Platzierungsspiel: TSV Jona - ???

Das Damen-Team des TSV Jona bestreitet am Samstag im Sportzentrum Schachen (Bonstetten) das Halbfinale um die Schweizer Hallenmeisterschaft im Faustball.

damen1 tnAuch in der diesjährige Hallensaison zeigten sich die Joner Damen von einer sehr guten Seite, zeigten eine eine sehr gute Qualifikation mit nur einer einzigen Niederlage und sicherten sich letztendlich aufgrund des besseren Satzverhältnisses den angestrebten Qualifikationssieg vor den starken Teams aus Oberentfelden-Amsteg und Diepoldsau. Somit ähnelt sich der aktuellen Saisonverlauf sehr stark demjenigen aus dem Sommer, als man ebenfalls nach nur einer einzigen Qualifikations-Niederlage im laufenden Meisterschaftsbetrieb als der grosse Favorit an das Final-Event gereist ist. Wie bereits im Sommer konnte einzig Dauerkonkurrent STV Oberentfelden-Amsteg die Jonerinnen bezwingen. Auch in diesem Jahr möchte der TSV Jona als Titelverteidiger seinen letztjährigen Titel-Coup wiederholen. Zwar blieb dem Team von Trainer Martin Stoob der erneute Gewinn einer Medaille am Hallen-Europapokal im heimischen Grünfeld verwehrt aber die Mannschaft ist dennoch äusserst motiviert ihre beträchtliche Titelsammlung um eine weitere Goldmedaille zu erweitern. Als weitere gutes Omen könnte man den Austragungsort in Bonstetten bezeichnen, denn vor fast genau fünf Jahren feierten die Joner Frauen in genau dieser Location ihrer ersten Hallen-Meistertitel überhaupt. Nun liegt es jedoch an den St. Gallerinnen, welche fünf aktuelle Damen-Nationalspielerinnen in ihren Reihen haben, mit guten Leistungen ihre Favoritenrolle zu bestätigen und ihr gesamtes Potential an diesem entscheidenden Wochenende abzurufen um den dann bereits vierten Hallentitel zu erringen.

 

Vermeintlich einfache Aufgabenstellung im Halbfinale

Im ersten Damen-Halbfinale trifft das Joner Team auf die Mannschaft des FB Embrach, dem aktuellen Qualifikationsvierten und ehemaligen Serienmeister. Die Zürcherinnen verfügen über eine sehr routinierte und erfahrene Mannschaft, welche sich aus zahlreichen ehemaligen, erfolgreichen Nationalspielerinnen zusammensetzt. In der aktuellen Saison konnte Jona in der Qualifikation seine Partie gegen Embrach zwar mehr als deutlich mit 3:0-Sätzen für sich entscheiden, wobei man die Zürcherinnen jedoch auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen darf. Der Tabellenvierte kann an einem sehr guten Tag jeder Mannschaft in der Schweiz mit seiner Spielveranlagung gewisse Schwierigkeiten bereiten und sich somit als unangenehmer Gegner erweisen. „Natürlich wollen wir unseren letztjährigen Titel erneut verteidigen und wenn wir unser normales Niveau abrufen können, sollte das auch realistisch sein.“, so Angreiferin Celina Traxler mit Hinblick auf das Final-Event. Im Kampf um den neuerlichen Einzug in das diesjährige Finale wird es wie immer davon abhängen ob es den Damen vom Zürichsee gelingt ihr druckvolles und variables Angriffsspiel aufzuziehen und dabei die Eigenfehlerquote möglichst gering zu halten. Captain Natalie Berchtold merkt jedoch warnend an: „Allerdings dürfen wir keinen unserer Konkurrenten unterschätzen, denn gerade in der Spitze hat die NLA-Qualifikation gezeigt, dass es sehr ausgeglichen verlaufen kann und jeder uns als Favorit ein Bein stellen möchte.“.

Äusserst ausgeglichenes zweites Halbfinale

Abhängig vom Ausgang ihrer Halbfinalpartie treffen die Jonerinnen am Sonntag im Rahmen der Platzierungsspiele auf unterschiedliche potentielle Gegner, da das zweite Halbfinale zwischen dem Qualifikationszweiten Oberentfelden-Amsteg und dem punktgleichen Dritten Diepoldsau als sehr offene Partie betrachtet werden kann. Es schwierig im Vorfeld eine realistische Prognose zu wagen, da alle Mannschaften in der Liga-Qualifikation auf einem sehr ähnlichen und ausgeglichenen Niveau agierten. Schlussendlich wird wohl auch dieses Mal die jeweiligen Tagesform über die letztendliche Entscheidung über die Medaillenvergabe richten. Für die Zuschauer dürften somit spannende und enge Partien auf dem Programm stehen.

Im Einsatz stehen

Tina Baumann, Natalie Berchtold, Jacqueline Merk, Nicole Münzing, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger