4. Runde (Embrach)

TSV Jona - SVD Diepldsau 3:0 (11:4/11:5/11:2)
TSV Jona - STV Schlieren 3:0 (11:5/11:9/11:4)

  

Auch nach der vierten NLA-Qualifikationsrunde in Embrach bleiben die Frauen des TSV Jona Dank zwei neuerlicher 3:0-Erfolge ungeschlagen an der Tabellenspitze.

frauen1 tnGemäss den im Vorfeld anzunehmenden Prognosen setzte sich Jona im Rahmen der vorletzten NLA-Runde gegen die beiden im hinteren Tabellendrittel platzierten Teams auch Diepoldsau und Schlieren durch. Ohne Satzverlust konnte die Mannschaft von Trainer Martin Stoob bei hochsommerlichen Temperaturen die beiden Pflichtaufgaben im Zürcherischen Embrach erfüllen. Auf Grund der Tatsache, dass auch die beiden direkten Verfolger Oberentfelden-Amsteg und Embrach ihre entscheidenden Partie jeweils gewinnen konnten, stehen die definitiven Teilnehmer am diesjährigen Final-Event, welches im September im Joner Grünfeld stattfinden wird, bereits eine Qualifikationsrunde vor Schluss fest. Neben dem TSV Jona sind dies auch die beiden zuvor genannten Teams aus Oberentfelden-Amsteg und Embrach. Nach der langen Sommerpause geht es für die Jonerinnen einzig und allein darum die definitive direkte Finalqualifikation zu fixieren, welche dem NLA-Qualifikationssieger zugestanden wird. Die anderen beiden Mannschaften auf dem zweiten und dritten Rang müssen den zweiten Finalteilnehmer in einem Halbfinale bestimmen.

 

Nervenstarkes Jona behält in der Endphase jeweils die Oberhand

Bei besten Rahmenbedingungen konnten die derzeit stärksten Frauenmannschaften aus Jona und Oberentfelden-Amsteg ihre erste Direktbegegnung in der laufenden Meisterschaft austragen. Der mit Spannung erwartete Spitzenkampf zwischen diesen beiden Teams hielt über die gesamte Partie hinweg gesehen einen Grossteil von dem was man sich im Vorfeld versprochen hatte. Oberentfelden-Amsteg versuchte zunächst mit taktischer Spieleröffnung Jonas Hauptangreiferin Traxler aus dem Spiel zu nehmen, doch der TSV Jona konnte im Gegenzug die eigenen Zweitangreiferinnen immer wieder ideal in Szene setzen und sich dadurch aus dem taktischen Korsett befreien. In dem sich daraus entwickelnden offenen Schlagabtausch behielten die St. Gallerinnen vom Oberen Zürichsee letztendlich gerade in der Schlussphase jeweils die Oberhand. Nachdem man den ersten Satz relativ deutlich für sich entscheiden konnte, gestalteten sich die Abschnitte zwei und drei äusserst ausgeglichen und konnten von Jona erst in der Verlängerung mit 12:10 und 15:14 gewonnen werden, weshalb der Sieg verdientermassen an das Heimteam ging.

 

Diepoldsauer Offensive auch im Rückspiel zu harmlos

Zum Tagesauftakt traf man auf Hallenvizemeister SVD Diepoldsau, welcher in der Partie zuvor seinen ersten Saisonsieg realisieren konnte. Die Rheintalerinnen konnten über die gesamte Saison hinweg die Abwesenheit ihrer etatmässigen Hauptangreiferin nicht kompensieren und dies führte bereits im Hinspiel zu einer klaren 0:3-Niederlage gegen den TSV Jona. Die Titelverteidigerinnen liessen auch im Rückspiel nichts anbrennen, erwiesen sich auf allen Positionen besser und dominierten die Partie über nahezu den gesamten Spielverlauf. Letztendlich lautete das klare Verdikt 11:4, 11:5 und 11:2, wobei Jona bei den drei Satzgewinnen den Kontrahentinnen sogar noch weniger Punktgewinne zugestanden als in der Vorrunde.

 

Abgeklärte Leistung gegen Schlieren

Gegen das Team des STV Schlieren bekundete man zum Auftakt der diesjährigen Qualifikation in zwei von drei Sätzen einige Mühe und konnte diese erst gegen Satzende mit jeweils 11:9 für sich entscheiden. Trotz des letztendlich klaren 3:0-Hinspielerfolges im gingen die Jonerinnen dementsprechend gewarnt in das Rückspiel. Dieser Fokus führte dazu, dass Jona von Beginn an souverän agierte und die Zürcherinnen ihrerseits häufig nur reagieren konnten, weshalb der erste Satz verdientermassen mit 11:5 an den Favoriten ging. Im zweiten Spielabschnitt schien man sich auf Seiten des TSV Jona ein wenig zu sicher zu sein, denn zum einen liess die eigene Leistung ein wenig nach und zum anderen konnte Schlieren dadurch bedingt nun befreiter aufspielen. Folgerichtig entwickelte sich eine ausgeglichenere Partie, wobei schlussendlich Jona auch hier mit 11:9 die Oberhand behielt. Der dritten und letzte Abschnitt wurde dann wieder zu einer klaren Angelegenheit für die Jonerinnen, welche in diesem Satz noch einmal ihre aktuelle nationale Vormachtstellung untermauerten und Schlieren konsequent unter Druck setzen. Ungeschlagen mit neun Siegen und nur einem einzigen Satzverlust festigt der TSV Jona damit seine Tabellenführung.

 

Im Einsatz: Tina Baumann, Natalie Berchtold (C), Nicole Münzing, Janine Stoob (Abwesend), Celina Traxler, Katja Winiger, Martin Stoob (Trainer)