2. Runde (Jona)

TSV Jona - STV Oberentfelden-Amsteg 3:0 (11:7/12:10/15:14)
TSV Jona - Satus Kreuzlingen 3:1 (11:2/11:4/9:11/11:2)
TSV Jona - SVD Diepoldsau 3:0 (11:5/11:5/11:2)

  

Trotz personeller Absenzen wahren die Joner NLA-Faustballerinnen mit drei Erfolgen and er Heimrunde ihre sensationelle Siegesserie in der nationalen Feldmeisterschaft.

frauen1 tnTrainer Martin Stoob konnte mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft äusserst zufrieden sein, denn im Rahmen der zweiten NLA-Qualifikationsrunde im Joner Grünfeld konnten seine Damen alle drei Partien für sich entscheiden und ihr Tabellenführung ausbauen. Insbesondere mit Hinblick auf die Abwesenheit von Service-Spezialistin Janine Stoob war dieses Resultat im Vorfeld nicht unbedingt erwarten zu gewesen. Allerdings wusste das Joner Team in allen drei Matches gegen Verfolger Oberentfelden-Amsteg sowie die beiden Teams aus Kreuzlingen und Diepoldsau mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung und den daraus resultierenden Siegen zu überzeugen. Obwohl die Hauptlast in der Offensive auf den Schultern von Angreiferin Celina Traxler ruhte, überzeugte auch Nicole Münzing, welche die Position vorne rechts einnahm, mit zahlreichen direkten Punktgewinnen in der Rolle der Zweitangreiferin. Dieser Umstand stimmt das Team zuversichtlich hinsichtlich des weiteren Saisonverlaufs, da man an den beiden im Juni angesetzten Runden ebenfalls noch auf die Anwesenheit von Stoob verzichten muss.

 

Nervenstarkes Jona behält in der Endphase jeweils die Oberhand

Bei besten Rahmenbedingungen konnten die derzeit stärksten Frauenmannschaften aus Jona und Oberentfelden-Amsteg ihre erste Direktbegegnung in der laufenden Meisterschaft austragen. Der mit Spannung erwartete Spitzenkampf zwischen diesen beiden Teams hielt über die gesamte Partie hinweg gesehen einen Grossteil von dem was man sich im Vorfeld versprochen hatte. Oberentfelden-Amsteg versuchte zunächst mit taktischer Spieleröffnung Jonas Hauptangreiferin Traxler aus dem Spiel zu nehmen, doch der TSV Jona konnte im Gegenzug die eigenen Zweitangreiferinnen immer wieder ideal in Szene setzen und sich dadurch aus dem taktischen Korsett befreien. In dem sich daraus entwickelnden offenen Schlagabtausch behielten die St. Gallerinnen vom Oberen Zürichsee letztendlich gerade in der Schlussphase jeweils die Oberhand. Nachdem man den ersten Satz relativ deutlich für sich entscheiden konnte, gestalteten sich die Abschnitte zwei und drei äusserst ausgeglichen und konnten von Jona erst in der Verlängerung mit 12:10 und 15:14 gewonnen werden, weshalb der Sieg verdientermassen an das Heimteam ging.

 

Erster Satzverlust gegen engagierte Aufsteigerinnen

In ihrer zweiten Tagespartie empfingen die Jonerinnen den überraschen spielstarken und erfrischend auftretenden Aufsteiger Satus Kreuzlingen. Der Liganeuling musste zwar in den ersten beiden Spielabschnitten mit 11:2 und 11:4 herbe Satzniederlagen gegen den Meister hinnehmen, gab trotzdem zu keinen Zeitpunkt der Partie auf. Dementsprechend verdienten sich die Thurgauerinnen, auch bedingt durch eine Phase der Unkenzentriertheit innerhalb der Joner Mannschaft, den Satzanschluss und fügten beim 9:11 im dritten Satz den Jonerinnen den ersten Satzverlust der aktuellen Saison zu. Die folgende Reaktion der Titelverteidigerinnen liess im vierten Satz nicht auf sich warten und mit einem neuerlichen sowie abschliessenden 11:2 wurde der TSV Jona seiner Favoritenrolle entsprechend gerecht.

 

Diepoldsau Offensiv zu harmlos um Jona zu fordern

Zum Abschluss der Runde, in welcher Jona gar drei Qualifikationspartien zu bestreiten hatte, kam es zur Neuauflage des letzten Hallenfinals gegen den SVD Diepoldsau. Die Rheintalerinnen müssen in dieser Saison jedoch auf Grund eines Auslandsaufenthalts auf ihre etatmässige Hauptangreiferin verzichten und konnten diese Lücke bis anhin nicht adäquat schliessen. Noch ohne Sieg am Tabellenende klassifiziert vermochte Diepoldsau die weiterhin kompakt agierende Joner Mannschaft über die gesamte Partie hinweg nur vereinzelt zu fordern. Routiniert und abgeklärt nutze der TSV die sich bietenden Chancen und realisierte mit den 11:5, 11:5 und 11:2 Satzgewinnen den nächsten klaren 3:0-Erfolg.

 

Im Einsatz: Tina Baumann, Natalie Berchtold (C), Nicole Münzing, Janine Stoob (Abwesend), Celina Traxler, Katja Winiger, Martin Stoob (Trainer)