Auch in der am Wochenende startenden neuen NLA-Feldsaison sind die Faustballerinnen des TSV Jona der haushohe Meisterschaftsfavorit.

damen1 tnIn den vergangenen Jahren untermauerten die Spielerinnen des TSV Jona ihre nationale Vormachtstellung mit drei aufeinanderfolgenden perfekten Saisons ohne eine einzige Niederlage in der NLA. Dementsprechend gingen mit diesen Serien auch jeweils der Gewinn des Meistertitels einher, wobei Jona auf dem Feld sogar die letzten vier Saisons mit dem Titelgewinn abschliessen konnten. Auch auf internationaler Ebene liess man mit zwei Silbermedaillen beim EFA European Champions Cup aufhorchen und auch die diesjährige Austragung, welche erneut in Jona stattfinden wird, bildet erneut ein wichtiges Highlight in der Saisonplanung. In der Vorbereitung konnte man zwei stark besetzte Vorbereitungsturniere im Rahmen der neuen IFA World Tour äusserst erfolgreich mit einem ersten sowie einen vierten Platz absolvieren. Dementsprechend strebt man auch in der bevorstehenden Saison die erneute Titelverteidigung auf nationaler Ebene an und wird auf Grund der spielerischen Stärke, Erfahrung sowie mannschaftlichen Ausgeglichenheit im Vorfeld von der Konkurrenz als klarer Favorit bezeichnet.

 

Trainer vertraut weiterhin auf unveränderten Kader

Erneut ohne personelle Veränderungen geht der TSV Jona in die Saison, weshalb Trainer Martin Stoob auf sein bewährtes sechsköpfiges Kader aufbauen kann. Dieser kleine Kader ist jedoch nahezu ausschliesslich mit aktuellen und ehemaligen Schweizer Nationalspielerinnen bestückt und weist dementsprechend eine ausserordentliche Qualität auf. Bei Bedarf könnte man die Mannschaft jedoch mit Spielerinnen aus der ebenfalls spielstarken eigenen NLB-Reserve aufstocken oder ergänzen. Die erfolgsverwöhnten Jonerinnen sind in der aktuellen Zusammensetzung in der Nationalliga A auf dem Feld seit knapp vier Jahren unbesiegt und sind gewillt diese Erfolgsserie weiter auszubauen. Den eigenen Ansprüchen gerecht werdend, wäre alles andere als die erneute Titelverteidigung oder zumindest die Finalqualifikation eine Enttäuschung. Insgeheim hofft man jedoch auf einen erneuten Exploit auf internationaler Ebene und strebt als Team beim EFA European Champions Cup die neuerliche Halbfinalqualifikation an.

 

Liga ausgeglichener aber Oberentfelden-Amsteg weiterhin stärkster Herausforderer

Gemäss Papierform müsste die aargauisch-urnerischen Spielgemeinschaft die Mannschaft mit den besten Chancen auf einen Erfolg gegen den TSV Jona sein, denn Oberentfelden-Amsteg besitzt neben einem ausgeglichenen Kader auch über ausreichend Qualität und Erfahrung um dem Favoriten am ehesten Paroli zu bieten. Dahinter sind die etablieren Zürcher Teams aus Schlieren und Embrach anzusiedeln, wobei dieses Duo durch das aufstrebende Diepoldsau ergänzt wird. Allerdings müssen die Rheintalerinnen, immerhin amtierender Hallen-Vizemeister, in der aktuellen Saison auf ihre Schlüsselspielerin im Angriff verzichten und sind deshalb nicht ganz so stark einzuschätzen wie in der vergangenen Spielzeit. Interessant wird sein inwiefern die jungen Teams aus Neuendorf und Kreuzlingen, welches als Aufsteiger erstmalig in der NLA agiert, die Phalanx der etablierten Mannschaften durchbrechen können oder ob es auch in dieser Saison nur für gewisse Nadelstiche respektive Satzgewinne reicht.

 

Kader 2017

Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger, Martin Stoob (Trainer)