Final-Event (Siggenthal)
Halbfinale: TSV Jona - STV Oberentfelden-Amsteg
Platzierungsspiel: TSV Jona - ??? (Finale oder Spiel um Platz 3)

Das Damen-Team des TSV Jona bestreitet am Samstag in der GoEasy Arena (Siggenthal) das Halbfinale um die Schweizer Hallenmeisterschaft im Faustball.

In der diesjährige Hallensaison zeigten sich die Joner Damen von ihrer besten Seite, zeigten eine perfekte Qualifikation ohne einen einzigen Satzverlust und erreichten somit äusserst souverän den angestrebten Qualifikationssieg. Auf Grund der Tatsache, dass man im Sommer ebenfalls ohne Niederlage im laufenden Meisterschaftsbetrieb geblieben ist, datiert die letzte nationale Pflichtspielniederlage des TSV Jona auf Ende November 2015 als man zum Saisonauftakt Oberentfelden-Amsteg unterlag. Im weiteren damaligen Saisonverlauf konnte man sich jedoch steigern und letztendlich zum Meister krönen, weshalb die Jonerinnen dieses Jahr als Titelverteidigerinnen an den Start gehen. Mit dem ausgezeichneten Saisonverlauf sowie dem erstmaligen Gewinn einer Medaille am Hallen-Europapokal im Rücken möchte der TSV Jona seiner Rolle als Titelfavorit bei den Schweizer Meisterschaften gerecht werden und den im Vorjahr errungenen Titel erstmalig auch in der Halle verteidigen. Nun liegt es jedoch an den St. Gallerinnen, welche vier aktuelle Damen-Nationalspielerinnen in ihren Reihen haben, diese Leistungen zu bestätigen und ihr gesamtes Potential an diesem entscheidenden Wochenende ebenfalls abzurufen.

Kniffelige Aufgabenstellung im Halbfinale

Im ersten Damen-Halbfinale trifft das Joner Team auf die Mannschaft des STV Oberentfelden-Amsteg, dem letztjährigen Qualifikationssieger und Vizemeister. Die Aargauerinnen haben sich in den vergangenen Jahren unter den etablierten Spitzenmannschaften immer mehr zum ärgsten Widersacher des TSV Jona entwickelt, welcher vor allem in der Halle den Jonerinnen schon mehrmals empfindlicher Niederlagen beibringen konnte. In der aktuellen Saison konnte Jona an der letzten Qualifikationsrunde die Partie zwar deutlich mit 3:0-Sätzen für sich entscheiden, wobei jedoch nicht vergessen werden darf, dass der Tabellenvierte an einem sehr guten Tag jeder Mannschaft mit seiner Spielveranlagung gewisse Schwierigkeiten bereiten kann. Zudem fand Oberentfelden-Amsteg nach einem katastrophalen Saisonstart immer besser in die Spur und darf deshalb auf keinen Fall unterschätzt werden. „Wir wollen unseren Titel verteidigen und wenn wir das Niveau aus der Vorrunde abrufen können, sollte das möglich sein. Allerdings dürfen wir keinen Gegner auf die leichte Schulter nehmen, denn wir sind als Favorit in der Rolle des Gejagten und jeder möchte uns ein Bein stellen“, so Trainer Martin Stoob mit Hinblick auf das Final-Event. Im Kampf um den neuerlichen Einzug in das diesjährige Finale wird es von entscheidendem Faktor sein, dass es den Damen vom Zürichsee gelingt ihr druckvolles und variables Angriffsspiel aufzuziehen und dabei die Eigenfehlerquote möglichst gering zu halten.  Zuversichtlich und gestützt auf den eigenen bisherigen Leistungen soll auch heuer eine solide Defensive sowie ein konstanter Spielaufbau dafür Sorge tragen, dass die beiden Angreiferinnen ausreichend Offensivakzente setzen können und somit die erneute Finalteilnahme des TSV Jona realisiert werden kann.

Ausgeglichenes Anwärterfeld auf die Medaillen

Je nach Ausgang der zu bestreitenden Halbfinalpartie treffen die Jonerinnen am Sonntag im Rahmen der Platzierungsspiele auf unterschiedliche potentielle Gegner, da das zweite Halbfinale zwischen dem Qualifikationszweiten Diepoldsau und der erfahrenen Mannschaft aus Embrach als sehr offene Partie betrachtet werden kann. Es schwierig eine vorgängige Prognose zu wagen, da alle Mannschaften auf einem ähnlichen Niveau agieren und schlussendlich wie im vergangenen Jahr die Tagesform die Entscheidung über die Medaillenvergabe herbeiführen wird.

Im Einsatz stehen

Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger