Finale: TSV Jona - STV Oberentfelden-Amsteg 3:0 (11:3/14:12/12:10)


Das Damen-NLA-Team konnte am vergangenen Wochenende beim Final-Event in Elgg seinen Titel verteidigen und krönte sich zum vierten Mal in Serie zum Feld-Meister.

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Im Vorfeld von allen Seiten mit einer klaren Favoritenrolle bedacht, konnte das Damen-Fanionteam des TSV Jona dem Druck standhalten und verteidigte letztendlich trotz kleineren Schwierigkeiten gegen Spielende seinen nationalen Titel auf souveräne Art und Weise. Folgerichtig kann das Team von Martin Stoob somit auf dem Feld den vierten Schweizer Meistertitel in Serie feiern. Dieser Titel ist rückblickend auf die gezeigten Leistungen in der NLA-Qualifikation mehr als verdient und schlussendlich auch die logische Konsequenz, wenn man bedenkt wie dominant die Jonerinnen in der nationalen Meisterschaft in diesem Jahr aufgetreten sind. Neben dem äusserst überzeugenden und dominanten Auftritt in der Nationalliga A, wusste der TSV Jona erneut auch auf internationale Bühne zu begeistern und gewann nach einem dramatischen Finale beim Heim-Europapokal im Juli zum zweiten Mal in Folge die Silbermedaille. Einzig in dieser einen Partie gegen Titelverteidiger Dennach mussten sich die Jonerinnen knapp mit 2:3 geschlagen geben.

Vierter Titelgewinn in Folge für Joner Meisterteam
Auf Grund des überzeugenden Auftritts konnten sich die Jonerinnen bereits frühzeitig als Qualifikationssieger fix für das Finale qualifizieren und erwarteten dort den Sieger des Halbfinal-Duells zwischen Embrach und Oberentfelden-Amsteg. Hallen-Vizemeister Oberentfelden-Amsteg konnte sich in eben dieser Partie knapp mit 3:2 durchsetzen und forderte somit im Finale die St. Gallerinnen aus Jona. In den beiden bisherigen Saisonspielen konnte sich Jona jeweils durchsetzen, wobei man im Rückspiel erstmalig über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen musste. Dementsprechend gewarnt und konzentriert ging man das Finalspiel an. Anfänglichen wussten die Jonerinnen zu überzeugen und dominierten den Spielverlauf des ersten Satzes nahezu nach Belieben. Neben einer stabilen Mannschaftsleistung profitierte man zudem von einigen gegnerischen Eigenfehlern, wodurch der Abschnitt äusserst klar mit 11:3 gewonnen werden konnte. Im zweiten Spielabschnitt sah es zunächst nach einem Durchmarsch des TSV Jona aus, denn man ging schnell mit 8:3 in Führung. Nach einem Time-out von Oberentfelden kam es etwas unerklärlich zu einem Bruch im bis dahin doch sehr souveränen Spiel Jonas. Unerklärliche Unsicherheiten führten zum 8:8-Ausgleich, wodurch der schon sichergeglaubte Satzgewinn noch einmal gefährdet schien. In dieser Phase entwickelte sich eine Partie, welche zwar nicht hochklassig war aber dafür äusserst spannend und umkämpft. Keines der beiden Teams konnte sich absetzen, weshalb die Satzverlängerung für die Entscheidung sorgen musste. Hier besassen beide Mannschaften mindestens einen Satzball, wobei der Titelverteidiger aus Jona schlussendlich seinen vierten Satzball zu nutzen wusste. Ein ähnliches Bild offenbarte sich im dritten Satz, denn auch hier lag Jona nahezu über die gesamte Satzlänge in Front, doch Oberentfelden-Amsteg liess sich nie nennenswert distanzieren. Aus diesem Grund blieb es bis zum Schluss spannend, ehe der zweite Matchball zum 12:10 zur umjubelten Titelverteidigung genutzt werden konnte. Zwar verlief das Finale nicht gänzlich gemäss den hohen eigenen Erwartungen aber dennoch können die Joner Frauen auf eine sehr gute Saison zurückblicken, in welcher sämtliche Saisonziele mit der nationalen Titelverteidigung sowie dem internationalen Podestplatz vollumfänglich erreicht wurden. Der Gewinn der diesjährigen Goldmedaille bedeutet den insgesamt sechsten Meistertitel (2x Halle und 4x Feld) für die Mannschaft. Dank des neuerlichen Meistertitels ist man zudem erneut zur Teilnahme am Damen-Europokal im nächsten Jahr berechtigt.


Im Einsatz standen
Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger