TSV Jona - STV Oberentfelden-Amsteg 3:2 (11:13/11:8/9:11/11:8/15:14)
TSV Jona - STV Schlieren 3:0 (11:5/11:4/11:5)
TSV Jona - SVD Diepoldsau 3:0 (11:6/11:6/11:3)


An der vierten NLA-Runde der Frauen blieb das Team des TSV Jona Dank drei Siegen weiterhin ungeschlagen, wobei man zumindest einmal mehr als gefordert wurde.

Obwohl auch das vergangenen Wochenende sowie der Trainingsbetrieb von den andauernden wechselhaften Wetterbedingungen geprägt und beeinträchtigt wurde, konnte die vorletzte Qualifikationsrunde der Frauen wie geplant in Embrach durchgeführt werden. Der etwas verzerrte Spielplan sah vor, dass das Team des TSV Jona, welches erneut aus beruflichen Gründen auf Abwehrspezialistin Nicole Münzing verzichten musste, insgesamt drei Partien bestreiten musste. Die Mannschaft von Trainer Martin Stoob absolvierte die Aufgaben gegen Schlieren sowie Diepoldsau äusserst souverän und sah sich nur in der Partie gegen Oberentfelden-Amsteg gefordert. Der Hallen-Vizemeister verlangte von den St. Gallerinnen alles ab und die Titelverteidigerinnen konnten sich letztendlich auch etwas glücklich erneut durchsetzen und somit die eigenen Ungeschlagenheit wahren. Bei noch einer ausstehenden Partie kann Jona nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden und sichert sich somit erneut frühzeitig den unangefochtenen Qualifikationssieg sowie die damit einhergehende direkte Qualifikation für das Finalspiel am Final-Event im September. Nach dem Erreichen des ersten kleineren Saisonziels gilt es nun den Fokus auf die Vorbereitung zum bevorstehenden Europapokal zu legen, denn wenn man an diesem Event die angestrebten Ziele erreichen möchte, bedarf es einer signifikanten Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen.

Jonerinnen erstmalig in dieser Saison ernsthaft getestet

Zum Rundenauftakt kam es zum mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen zwischen dem amtierenden Meister Jona und dem STV Oberentfelden-Amsteg, welcher ebenfalls mit zahlreichen aktuellen Nationalspielerinnen im Kader aufwarten kann. Zunächst fanden die Jonerinnen sehr gut in die Partie und konnten sich einen kleinen Vorsprung bis zum 10:6 erspielen. Allerdings verpasste man es die sich bietenden Satzbälle zu nutzen und Jona gab diesen schon sichergeglaubten Abschnitt mit 11:13 doch noch her. Im Stile einer Spitzenmannschaft konnte der TSV Jona im zweiten Satz prompt mit 11:8 zum 1:1-Satzausgleich kontern. Im weiteren Spielverlauf entwickelte sich eine ausgeglichenen und umkämpfte Partie, in welcher sich beide Kontrahenten jeweils über bestimmte Phasen hinweg im Vorteil sahen. Dementsprechend führten die Satzresultate von 9:11 und 11:8 zum neuerlichen Satzausgleich beim Stand von 2:2-Sätzen. Im äusserst spannenden und umkämpften Entscheidungssatz war zunächst Oberentfelden-Amsteg im Vorteil, doch nach dem Seitenwechsel sorgte vor allem Service-Spezialistin Janine Stoob mit zahlreichen direkten Punktgewinnen dafür, dass ihre Mannschaft den schon verlorengeglaubten Match doch noch mit 15:14 gewinnen konnte.

Sowohl Schlieren als auch Diepoldsau keine Hürden

In den beiden anschliessenden Qualifikationspartien gegen Schlieren und Diepoldsau wurden die Jonerinnen im Gegenzug zum ersten Match zu keinem Zeitpunkt wirklich gefordert. Sowohl die Zürcherinnen des STV Schlieren als auch die jungen Rheintalerinnen vom SVD Diepoldsau konnten zu keinem Zeitpunkt ausreichen Druck aufbauen, um Jona in Verlegenheit zu bringen. Aufbauend auf einer konzentrierten Defensive sowie einer nahezu tadellosen Offensivleistung konnten beide Partien jeweils mehr als deutlich in 3:0-Sätzen gewonnen werden.

Kader

Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing (abwesend), Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger