TSV Jona - FB Embrach 3:0 (11:7/11:2/11:5)
TSV Jona - FB Neuendorf 3:1 (11:13/11:6/11:7/11:7)


Auch im Zuge der dritten NLA-Qualifikationsrunde behielten die Jonerinnen ihre weisse Weste und führen als einziges ungeschlagenes Team souverän die Tabelle an.

Anders als bei den Männerteams blieb der Spielbetrieb vor Frauen vom Wetterchaos der vergangenen Tage verschont und die Partien der Nationalligen A und B konnten wie geplant bei nahezu perfekten Wetterbedingungen in Diepoldsau ausgetragen werden. Einzig der recht tiefe Boden machten auch dem TSV Jona das Leben phasenweise schwer, wobei es dem Team von Trainer Martin Stoob jedoch gelang von diesem Umstand eindeutig mehr zu profitieren als das er letztendlich ernsthafte Probleme bereitete. Obwohl die Mannschaft an diesem Wochenende nicht ihr gesamten spielerischen Potenzial abrufen konnte und auf Grund zahlreicher Unkonzentriertheiten sogar den ersten Satzverlust hinnehmen musste, vermochte man dennoch beide Partien deutlich zu gewinnen und die Tabellenführung somit weiter auszubauen. Mit Hinblick auf den bevorstehenden Europapokal anfangs Juli im heimischen Grünfeld muss es dem Coaching-Team nun gelingen die Leistungskurve der Spielerinnen kontinuierlich zu steigern, so dass man am ersten Saisonhighlight bestens gerüstet agieren kann. Dieses Unterfangen wird aller Voraussicht nach vor allem im Training umgesetzt werden, da man in der nationalen Meisterschaft selten bis gar nicht gefordert wurde und die Konkurrenz teilweise die Partien bereits im Vorfeld verloren gaben. Mit mindestens einem weiteren Erfolg in der kommenden Qualifikationsrunde würde sich der TSV Jona bereits frühzeitig den Qualifikationssieg und damit die vorzeitige direkte Final-Qualifikation sichern.

Ehemaliger Serienmeister kein wirklicher Prüfstein

Zum Hinrundenabschluss trafen die Jonerinnen auf das Team aus Embrach, welches in dieser Runde zwar auf zwei Stammspielerinnen verzichten musste aber dennoch über eine erfahrene Mannschaft verfügt, welche sämtliche Gegner in der NLA vor Probleme stellen kann. Auf Grund der Tatsache, dass Embrach in dieser Runde drei Partien bestritt, schonten die Zürcherinnen ihre Hauptangreiferin gegen den TSV Jona, wodurch man über den gesamten Match nicht wirklich gefordert wurde. Die noch ungeschlagenen St. Gallerinnen wurden von der Embracher Offensive nur selten unter Druck gesetzt, wodurch man den eigenen Angriff sehr häufig in aussichtsreiche Position bringen konnte und folgerichtig einen klaren 3:0-Erfolg realisierte.

Unnötiger erster Satzverlust gegen das Tabellenschlusslicht

Direkt im Anschluss trafen die Jonerinnen zum Rückrundenauftakt auf das noch punktlose Neuendorf, für welches der angestrebte Klassenerhalt schwierig zu bewerkstelligen sein wird. Im Hinspiel bezwang der Titelverteidiger die Solothurnerinnen diskussionslos in drei Sätzen und grundsätzlich strebte das Team eine ähnliche Leistung auch in dieser Partie an. Dieses Vorhaben vermochte Jona im ersten Satz nicht umzusetzen, weshalb sich ein ausgeglichener Spielverlauf entwickelte und Neuendorf wusste die Joner Unkonzentriertheiten zum etwas überraschenden Satzgewinn zu nutzen. Glücklicherweise liess sich der TSV Jona von diesem unerwarteten Satzverlust nicht beirren und wusste sich in den darauffolgenden Spielabschnitten zumindest in den entscheidenden Phase soweit zu steigern, dass letztendlich doch noch ein standesgemässer 3:1-Sieg errungen wurde.

Kader

Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger