Die Joner Faustballerinnen starten am zweiten Wochenende im Mai ebenfalls die neue NLA-Feldsaison und wollen ihren letztjährigen Meistertitel erneut verteidigen.

Nach der äusserst erfolgreichen letztjährigen Feldsaison, welche für die Spielerinnen des TSV Jona mit dem dritten Schweizer Feldmeistertitel in Folge sowie dem Vize-Europapokalsieg endete, konnte die Mannschaft von Trainer Martin Stoob auch in der Halle den nationalen Titel erringen. Für die bevorstehende Sommersaison, welche für die Jonerinnen erneut mehrere nationale und internationale Highlights bereithält, steht man seit anfangs April im Trainingsbetrieb und bestritt erfolgreich zwei stark besetzte Vorbereitungsturniere in Deutschland. Nachdem man in den letzten Jahren auf überzeugende und dominante Art und Weise den Schweizer Meistertitel erringen konnte, wollen die St. Gallerinnen in diesem Jahr zum vierten Mal in Folge zu Oberst auf dem Podium stehen.

Neue Saison mit unverändertem Kader

Ohne personelle Änderungen geht der TSV Jona auch in die aktuelle Feldsaison, womit Trainer Martin Stoob auf sein bewährtes sechsköpfiges Kader bestehend aus zahlreichen aktuellen und ehemaligen Nationalspielerinnen vertrauen kann. Im Notfall könnte man den sechsköpfigen  Kader jedoch je nach Bedarf und Situation jederzeit mit Nachwuchstalenten aus der eigenen NLB-Mannschaft aufstocken. Die erfolgsverwöhnten Jonerinnen sind in der nationalen Meisterschaft auf dem Feld seit knapp drei Jahren unbesiegt und möchten diese Erfolgsserie idealerweise weiter ausbauen. Der TSV Jona ist sich der Favoritenrolle bewusst aber die Spielerinnen sind es gewohnt als Titelverteidiger in der Rolle des Gejagten zu agieren und können mit dieser Situation umgehen. Zusätzlich stehen zur Zeit vier Joner Akteurinnen im erweiterten Damenkader von SwissFaustball für die bevorstehende Weltmeisterschaft in Brasilien. Das angestrebte Ziel der erneuten Titelverteidigung ist mehr als realistisch, wenn die Mannschaft ihr gesamtes spielerisches Potential abrufen kann.

Oberentfelden-Amsteg und Schlieren als härteste Herausforderer

Auch in diesem Jahr werden Hallen-Vizemeister Oberentfelden-Amsteg, Feld-Vizemeister Schlieren sowie Jona als aussichtsreichste Kandidaten für die drei Plätze beim Final-Event gehandelt. Allerdings wird auch dem widererstarkten Embrach sowie den ambitionierten Diepoldsauerinnen zugetraut in die Phalanx der etablierten Teams der letzten Jahre vorzustossen, weshalb mit einem spannenden Saisonverlauf gerechnet werden kann. Der TSV Jona ist als nationaler Titelträger zudem berechtigt die Schweizer Farben beim EFA Women´s Champions Cup zu vertreten. Die diesjährige Ausgabe des kontinentalen Pokalwettbewerbs findet zudem auf der heimischen Sportanlage Grünfeld statt und die Jonerinnen wollen sich wie bereits im Vorjahr erneut gegen die starke Konkurrenz aus Deutschland und Österreich beweisen.

Kader

Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger