Nach dem mehr als erfolgreichen Verlauf der Sommersaison, welche für Jona neben dem neuerlich ungeschlagen Feldmeistertitel auch erstmalig den Gewinn der Silbermedaille am Europapokal bereithielt, gestattete Coach Martin Stoob seiner Mannschaft eine längere Trainingspause. Wie in den vergangenen Saison war auch diese Spielzeit für die Jonerinnen auf Grund internationalen Anlässen neben dem nationalen Spielbetrieb sehr intensiv und es boten sich kaum Phasen zur ausreichenden Regeneration.

Dank der Erfahrungen, welche das Team mittlerweile aufweist, konnte man auf nationaler Vereinsebene dennoch seine Vormachtstellung bewahren und bestätigte mit dem erstmaligen Medaillengewinn auf europäischer Bühne die eigene spielerische Qualität auch im internationalen Vergleich. Seit Anfang November stehen die Joner Damen wieder im Trainingsbetrieb und bereiten sich auf die neue Saison vor. Nachdem man in der letzten Hallensaison erstmalig seit langem ohne Medaille geblieben ist, strebt man dennoch auch in diesem Jahr die Teilnahme am Finale um die Schweizer Meisterschaft an.

Jona vertraut weiterhin auf eingespielten Kader

Ähnlich wie schon in den sehr erfolgreichen letzten Jahren kann Trainer Martin Stoob auf sein bewährtes Kader vertrauen und hat anders als im Vorjahr keine verletzungsbedingten bzw. temporär privat begründete Absenzen zu vermelden. Somit kann Jona über sein gesamtes spielerisches Potential verfügen, um bei der Medaillenvergabe ein gewichtiges Wort mitreden zu können.

Mehrere Medaillenkandidaten jagen Titelverteidiger

Oberentfelden-Amsteg Im Vorfeld der neuen Meisterschaftsrunde ist sicherlich der amtierende Titelverteidiger aus Oberentfelden als einer der meistgehandelten Favoriten für die kommende Saison zu bezeichnen. Aber mit Feld-Vizemeister Schlieren sowie den Embracherinnen ergibt sich eine äusserst namhafte und erfahrene Konkurrenz, welche neben Jona dem Titelverteidiger das Leben so schwer wie möglich machen wird. Es bleibt abzuwarten inwiefern Diepoldsau in die Phalanx der etablierten Teams einzudringen vermag. Die verbleibenden Mannschaften sind höchstwahrscheinlich auch in der neuen Saison eher der zweiten Tabellenhälfte zuzuordnen. Somit ist für eine spannende Ausgangslage gesorgt und die NLA scheint in der Spitze sehr ausgeglichen zu sein. Der TSV Jona wird dennoch alles daran setzen den Saisonverlauf erneut in die gewünscht erfolgreichen Bahnen zu lenken.

Kader

Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger