Finale: TSV Jona - STV Schlieren 3:0 (12:10/11:4/13:11)


Am vergangenen Wochenende konnte das Damen-NLA-Team auf der heimischen Sportanlage Grünfeld den dritten nationalen Feld-Meistertitel in Serie erringen.

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Das Damen-Fanionteam wurde seiner klaren Favoritenrolle gerecht und verteidigte nach anfänglichen Schwierigkeiten seinen Titel trotz kleineren Schwierigkeiren letztendlich auf souveräne Art und Weise. Damit gewinnt das Team von Martin Stoob auf dem Feld den dritten Schweizer Meistertitel in Folge, wobei man sich erstmalig auf heimischen Gefilde mit Gold für eine hervorragende Saison belohnt. Die Joner Vereinsführung war perfekt auf eine erneute Titelverteidigung der Damen vorbereitet und überraschte die Mannschaft mit speziellen Meister-Shirts, welche die Erfolge der vergangenen drei Jahre abbildeten. In äusserst überzeugender und dominanter Manier marschierte die Mannschaft durch die gesamte Saison, gewann sensationell Silber beim Europapokal im Juli und wahrte schlussendlich am Final-Event im Grünfeld beim Kampf um die Goldmedaille seine nationale Ungeschlagenheit.

Verdientes Gold für ungeschlagenes Jona
Dank des mehr als überzeugenden Auftritts während der NLA-Qualifikation konnten sich die Jonerinnen bereits frühzeitig als Qualifikationssieger fix für das Finale qualifizieren und warteten dort auf den Sieger der Halbfinales. Schlieren konnte sich in eben dieser Partie etwas überraschend mit 3:1 gegen Hallenmeister Oberentfelden-Amsteg durchsetzen und traf somit im Finale auf die einheimischen St. Gallerinnen. Den bisherigen Saisonverlauf folgend waren die Vorzeichen ähnlich wie in den beiden vergangenen Jahren zuvor und der TSV Jona  wurde von allen Seiten als hoher Favorit angesehen. Anfänglichen offenbarten die Jonerinnen gewisse Startschwierigkeiten und konnten diese im weiteren Spielverlauf nur im zweiten Satz gänzlich ablegen. Schlieren hielt die Partie in den Sätzen eins und drei bis zum Schluss offen und musste sich jeweils erst in der Verlängerung mit 12:10 bzw. 13:11 dem TSV Jona geschlagen geben. Glücklicherweise konnte Jona auf die zahlreichen positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre zurückgreifen und konnte in den entscheidenden Phasen der Partie jeweils die wichtigen Punktgewinne realisieren. Obwohl die anderen beiden Spielabschnitte bis zum Schluss hart umkämpft gewesen sind, liessen die Jonerinnen im zweiten Satz ihr gesamtes spielerisches Potential aufblitzen. Die auf einer hohen Ballsicherheit in der Annahme basierende Spielanlage führte dazu, dass Jona nahezu jeden Angriff mit einem direkten Zuspiel lancieren und somit die beiden Angreifern ideal in Szene setzen konnte. Die Zürcherinnen auf der Gegenseite wurden dementsprechend dominiert, was sich auch im deutlichen Satzresultat von 11:4 widerspiegelt.


Zwar verlief das Finale nicht gänzlich gemäss den hohen eigenen Erwartungen aber dennoch können die Joner Frauen auf eine sehr gute Saison zurückblicken, in welcher sämtliche Saisonziele mit der nationalen Titelverteidigung sowie dem internationalen Podestplatz vollumfänglich erreicht wurden. „Wir wollten unseren Schweizer Meistertitel unbedingt verteidigen und eigentlich auch unser derzeit dominantes spielerisches Potential aufzeigen. Leider ist uns dies im Finale nicht gänzlich gelungen“, so Trainer Martin Stoob zusammenfassend nach dem neuerlichen Finalerfolg. Der Gewinn der diesjährigen Goldmedaille bedeutet den insgesamt vierten Meistertitel (1x Halle und 3x Feld) für die Mannschaft in den letzten drei Jahren. Dank des neuerlichen Meistertitels ist man zudem erneut zur Teilnahme am Damen-Europokal im nächsten Jahr berechtigt, welcher ebenfalls in Jona stattfinden wird.


Im Einsatz standen
Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger