Die vierte Feldsaison-Runde fand in Höchst statt. Schon bei der Hinfahrt ins Österreichische fiel starker Regen. Am Abend zuvor wurde noch darüber spekuliert, ob die Meisterschaftsrunde überhaupt stattfindet, doch es wurde schlussendlich publiziert, dass die Spielrunde wie geplant durchgeführt wird.


In Höchst angekommen hat die Nati A, welche eigentlich ebenfalls in Höchst hätte spielen sollen, kurzfristig anders entschieden und die Spielrunde abgesagt. Auch in der 1. Liga wurde nochmals heiss diskutiert. Es wurde demokratisch abgestimmt, ob die Runde auch abgesagt werden soll – Die Mehrzahl war dann aber doch für die Durchführung des Spieltags und so startete die Meisterschaftsrunde bei starkem Regen.


Im ersten Spiel gegen Däniken waren die Platzbedingungen bereits nicht mehr optimal. Die Jonerinnen konnten glücklicherweise auf der schöneren Platzseite beginnen und so holten sie relativ eindeutig ihren ersten Gewinnpunkt. Im zweiten Satz hatten die Spielerinnen des TSV Jona 3 mehr Mühe. Wegen den vielen Schlammlöchern auf der jämmerlichen Spielseite war es schwer, den Ball in die Höhe zu befördern und einen schönen Spielaufbau herzustellen. Die Spielerinnen hechteten um jeden Ball und so waren ihre Tenüs bald nicht mehr gelb wie ursprünglich, sondern braun vor Schlamm! Knapp aber verdient gewannen sie auch diesen Satz. Den dritten Satz konnte TSV Jona 3 wieder etwas sicherer und klarer für sich gewinnen und so war das erste Spiel trotz schlechten Wetterbedingungen ein voller Erfolg.


Im zweiten Spiel war Montlingen der Gegner. Ohne grosse Anstrengungen und Schwierigkeiten konnten die Jonerinnen das Spiel für sich entscheiden. Die Leistung war nicht gerade überragend und lobenswert. Die Spielerinnen des TSV Jona 3 waren sich dessen bewusst und strahlen keine grosse Zufriedenheit aus. Natürlich waren alle sehr froh über den Sieg, doch das Team war sich bewusst, dass mit einer solchen Leistung das nächste, sehr wichtige Spiel gegen Ettenhausen nicht zu gewinnen war… Der Wille alles zu geben, die Motivation um jeden einzelnen Ball zu kämpfen und der Kampfgeist bei klarem Punktvorsprung nicht nachzulassen, fehlte. Auch der sichere Spielaufbau für ein schönes Zusammenspiel haperte. Mit diesen Voraussetzungen war das Leistungsniveau beeinträchtigt.


Die etlichen Schlammlöcher waren mittlerweile eine grosse Herausforderung für die beiden Konkurrenten Ettenhausen und Jona geworden. Der ganze Platz war voller Schlamm. Es fiel zwar kein Regen mehr, aber der Boden war trotzdem nass und abgenützt.


Jona kannte ihren Gegner des dritten Spiels..! In der zweiten Spielrunde kam es bereits zur harten Konfrontation mit Ettenhausen. Damals nahm das Spiel für Jona kein gutes Ende – Sie mussten eine ganz klare Niederlage einstecken und hatten eindeutig keine Chance, dass Spiel für sich zu gewinnen. Die Wetterbedingungen waren bei dieser Spielrunde aber anders und so wurden die Karten neu gemischt und das erwartende Spielresultat völlig offen. Es war dem Joner-Team bewusst, dass dieses Spiel das Schwerste sein wird… In diesem letzten Spiel war die Spannung kaum auszuhalten! Die Spielerinnen des TSV Jona 3 wehrten sich mit Händen und Füssen gegen ihren starken Gegner, welcher mit seiner Nati-A-Volleyballerin am Schlag ein Trumpf im Ärmel hatte. Ihre exzellenten Schläge waren schwer abzunehmen! Es war ein interessanter Ballwechsel! Man kann sagen, dass Ettenhausen Jona erheblich unterschätzt hat und so erschreckten sie zunächst ziemlich. Die Jonerinnen zeigten ihre beste Leistung! Der Teamzusammenhalt war top… Die Motivation auf dem Höchststand… Der Kampfgeist in ihren Augen abzulesen… Die Freude am Faustball gewaltig… Doch es reichte leider nicht! Ettenhausen hat schlussendlich alle drei Sätze gewonnen – Doch das war nicht mehr so wichtig, denn dieses besondere Spiel bleibt den Spielerinnen auch so lange in Erinnerung! Erschöpft, zufrieden, um viele neue Eindrücke reicher und völlig begeistert von diesem einmaligen Spiel, fuhren sie zurück in ihre Schweizer Heimat… TSV Jona 3 hat sicher nicht das letzte Mal gegen Ettenhausen gespielt… Wer weiss, was uns da in Zukunft erwartet…


Zu den Resultaten und der Rangliste. * Resultate noch inkorrekt
 

Bei dieser Spielrunde waren mit von der Partie:

Livia Helbling, Jacqueline Condrau, Sabi Dobler, Renée Saethre, Sarina Stadler, Selina Danuser (treuster Fan!)
Betreuer: Roman Tremp und Roger Beeler