Der Gewinner ist Österreich. In einem packenden Finale setzen sich die Spieler von Trainer Klemens Kronsteiner gegen Deutschland mit 4:1 Sätzen durch. Dabei ist Deutschland in diesem Spiel nicht die wirklich die schlechtere Mannschaft. Was Österreich aber schlussendlich das Quentchen besser sein lässt als Deutschland ist die Ausgeglichenheit im Team. Mit 4 fast gleichwertigen Spielern im Angriff ist Österreich hervorragend besetzt, weder Deutschland noch die Schweiz können hier mithalten. Dies hilft Österreich während den beiden sehr heissen und anstregenden Tagen immer wieder bei den Angreifern zu variieren.

 

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Dass Österreich, welches doch als Favorit in das Turnier gestartet war, den Titel doch noch bejubeln konnte, war zu Beginn alles andere als klar. Österreich misslang der Start in das Turnier und die ersten beiden Partien gingen verloren. Der Modus mit Halbfinale half den Österreichern dann aber zurück auf die Siegesstrasse. Im Halfinale gegen die Schweiz trafen die Österreicher auf einen Kontrahenten, welcher bei 32 Grad Temparatur im Schatten bereits zwei Spiele über jeweils 5 Sätze bestreiten musste. Zudem hatte Österreich auch etwas mehr Zeit gehabt, sich zu erholen. Diesen Vorteil nutze man dann zum 3:1 Sieg und Einzug ins Finale aus.

Im Finale vor einer stimmungsvollen Kulisse von über 1000 Zuschauern wurden die Karten dann wieder neu gemischt. Der erste Satz ging knapp an Österreich, der zweite dann klar an Deutschland. Zu diesem Zeitpunkt hätten wohl viele der anwesenden Faustball-Fans auf Deutschland gewettet aber die Österreicher zeigten Moral. Konnten wieder geschickt die Angreifer wechseln und Karl Müllehner, der am Freitag noch nicht überzeugen konnte, führte Österreich letztendlich zum Sieg.