Die endgültigen Nominierungen für die u18-Weltmeisterschaft wurden bekanntgegeben und drei Joner Talente schafften den Sprung in den finalen Kader.

Bei den vom 20. bis 24. Juli im süddeutschen Eibach-Nürnberg stattfindenden Weltmeisterschaften der weiblichen und männlichen U18 kämpfen mit den Schweizer Faustball-Nationalteams auch Joner Spieler um die WM-Medaillen. Mit Yanick Landolt (17) sowie Max Krebser (17) und Philipp Krebser (15) haben es insgesamt drei Nachwuchstalente des TSV Jona in den männlichen Nationalkader geschafft, womit der TSV Jona neben der FG Elgg-Ettenhausen den Grossteil der nominierten Spieler stellt.

Joner Trio mit Verantwortung im Angriff

Sehr zur Freude der jeweiligen Vereinstrainer im Herrenbereich sowie Vereinspräsident Martin Grögli wurden die jungen Talente nach einer harten Trainingswoche im Sportzentrum Tenero (TI) sowie einem zusätzlichen Kaderzusammenzug in Diepoldsau von den beiden Nationaltrainern der männlichen u18 für das endgültige 10er Kader selektioniert. Bei der WM werden NLA-Angreifer Yanick Landolt sowie Max Krebser, welcher im Joner NLB-team zum Einsatz kommt, zu den Leistungsträgern zählen und müssen dementsprechend viel Verantwortung in der Offensive tragen. Landolt kennt die Herausforderung auf internationalem Niveau bereits und hat sich deshalb zum Ziel gesetzt das Team mit seiner Erfahrung zu führen und möchte zudem den Event geniessen. Max Krebser freute sich sehr über die Nominierung, da er in seinem letzten Nachwuchsjahr erstmalig den Sprung ins Kader schaffte und geht dementsprechend motiviert an die Veranstaltung. Überraschenderweise wurde auch sein jüngerer Bruder Philipp selektioniert, welcher trotz seine jungen Alters das Coaching-Team in der Vorbereitung mit ansprechenden Leistungen überzeugen konnte. Auch er möchte seine Landesfarben mit Stolz vertreten, viel lernen und mit der Mannschaft das Bestmögliche erreichen. Der TSV Jona ist in der Faustballszene für seine Jugendarbeit und die erfolgreiche Nachwuchsabteilung bekannt, weshalb Jona auch dieses Jahr erfreulicherweise wieder Talente aus den eigenen Reihen für die einzelnen Nationalmannschaftskader abstellt.

Etablierter weltweiter Nachwuchswettbewerb mit potentiellem Teilnehmerrekord

Bei den seit 2003 (männlich) bzw. 2006 (weiblich) durchgeführten Welttitelkämpfen im u18-Nachwuchs konnten die Schweizer Teams bis jetzt sowohl bei den Damen wie auch Herren jeweils mindestens einmal bis in das Finale vorstossen, wobei ein Titelgewinn bis anhin jedoch verwehrt blieb. Auch in diesem Jahr ist man gewillt bei der Vergabe um die Medaillen ein Wort mitzureden, obwohl das vom Joner Fabio Kunz betreute Team äusserst jung und international unerfahren ist. Nur drei Spieler besitzen bereits erste Länderspieleinsätze an einer EM oder WM. Dennoch ist das Ziel von Nationaltrainer Kunz die Schweizer Nachwuchstalente zu fördern und potentielle Karrieren innerhalb der einzelnen Kaderstufen bis hin zur Herren-Nationalmannschaft zu unterstützen. Es ist eine spannende und ausgeglichene Weltmeisterschaft zu erwarten, an welcher neben den etablierten Faustballnationen wie Argentinien, Brasilien, Chile, Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz in diesem Jahr voraussichtlich auch erstmals Teams aus der USA, Indien sowie einzelnen afrikanischen Ländern teilnehmen werden. Dabei werden vor allem die favorisierten Europäer und Brasilien versuchen den amtierenden Weltmeister aus Deutschland zu entthronen.